Das könnte Sie auch interessieren:

POL-LM: Pressemeldung der Polizeidirektion Limburg-Weilburg vom 22.01.2019

Limburg (ots) - 1. Betrüger treiben im Kreisgebiet ihr Unwesen, Kreis Limburg-Weilburg, (si)In den letzten ...

POL-ROW: Schwerer Verkehrsunfall auf der A 1

Rotenburg (ots) - Hollenstedt. Glück im Unglück hatten zwei Unfallbeteiligte am Samstag auf der BAB 1. Gegen ...

POL-ST: Ochtrup, 10-jähriges Mädchen vermisst gemeldet (Bild)

Ochtrup (ots) - Am Mittwochnachmittag (16.01.2019) ist die 10-jährige Marijam B. (siehe Bild) von ihren Eltern ...

20.12.2017 – 12:06

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Unterkühlt im Güterzug - Bundespolizei findet Migranten in Güterzug aus Verona

  • Bild-Infos
  • Download

Rosenheim (ots)

Die Bundespolizei hat am Dienstag (19. Dezember) bei Güterzugkontrollen am Rosenheimer Bahnhof elf Migranten aufgefunden. Die Afrikaner versteckten sich in einem Lkw-Auflieger.

Nachdem der Zug die deutsch-österreichische Grenze passiert hatte, konnten die Bundespolizisten dank der Erkenntnisse eines Polizeihubschraubers bereits davon ausgehen, dass sich in einem der Wägen Personen aufhalten. Die von oben sichtbar aufgeschnittene Plane und die Wärmebilder sprachen klar dafür. So war es den Beamten nach veranlasstem Halt am Bahnhof in Rosenheim möglich, zielgerichtet den betreffenden Waggon zu öffnen. Tatsächlich befanden sich elf Migranten afrikanischer Abstammung darin. Nach ersten Erkenntnissen hatten sie sich bereits in Verona auf dem Güterzug versteckt.

Eigenen Angaben zufolge stammen die jungen Männer aus Sierra Leone, Guinea, Gambia und Kamerun. Die unterkühlten Afrikaner wurden zunächst in den Containern der Bundespolizei am Bahnhofsvorplatz mit heißen Getränken versorgt und dann durchsucht. Anschließend konnten sie zur örtlichen Bundespolizeiinspektion gefahren werden. Dort äußerte ein 19-jähriger Gambier ein Schutzersuchen und wurde daraufhin an die zuständige Aufnahmeeinrichtung weitergeleitet. Ein 16-Jähriger aus Sierra Leone und ein 17-jähriger Kameruner wurden der Obhut des Jugendamtes anvertraut. Die acht anderen Afrikaner mussten das Land nach Abschluss der grenzpolizeilichen Maßnahmen wieder verlassen. Sie wurden den österreichischen Behörden übergeben.

Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim ist eine der größten
Flächeninspektionen Deutschlands. Ihr gehören die
Bundespolizeireviere Freilassing, Weilheim, Kempten und Lindau an.
Damit ist sie vom Berchtesgadener Land bis zur Bodenseeregion bahn-
und grenzpolizeilich zuständig. Im 650 Kilometer langen
deutsch-österreichischen Grenzgebiet gehen die rund 550
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem gegen illegale Migration
und Schleusungskriminalität vor. Auf über 1.150 Bahnkilometern und in
etwa 200 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen sie für Sicherheit der
Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie
unter www.bundespolizei.de oder über oben genannte Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Bundespolizeidirektion München
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung