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13.11.2017 – 12:32

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Nach tödlicher Gewaltattacke bei Grenzkontrollen gefasst - Bundespolizei vollstreckt drei europäische Haftbefehle in drei Stunden

Bundespolizeidirektion München: Nach tödlicher Gewaltattacke bei Grenzkontrollen gefasst - Bundespolizei vollstreckt drei europäische Haftbefehle in drei Stunden
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A93/Rosenheim (ots)

Die Bundespolizei hat am Samstag (11. November) bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn einen gesuchten Deutschen festgenommen. Er wurde nach einer tödlichen Gewaltattacke europaweit von den niederländischen Behörden gesucht. Am selben Tag konnten zwei weitere europäische Haftbefehle vollstreckt werden.

In den Vormittagsstunden überprüften Bundespolizisten in der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden die Insassen eines Wagens mit italienischen Kennzeichen. Der deutsche Beifahrer konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Aber mithilfe des Polizeicomputers fanden die Beamten heraus, dass der Mann mit europäischem Haftbefehl wegen eines Tötungsdelikts gesucht wird. Er soll Ende Oktober in den Niederlanden zunächst eine Person bewusst mit einem Pkw angefahren haben. Danach hatte er offenbar mit einem Gegenstand mehrmals auf den Kopf seines Opfers eingeschlagen. Die Person wurde aufgrund des gewalttätigen Angriffs schwer verletzt und verstarb am folgenden Tag.

Auf richterliche Anordnung hin brachten die Bundespolizisten den Beschuldigten in eine Münchner Haftanstalt. Er wird sich schon bald vor einem niederländischen Gericht wegen vorsätzlicher Tötung und schwerer Körperverletzung verantworten müssen. Der Mann muss mit einer Haftstrafe von bis zu 30 Jahren rechnen.

Auf eine längere Zeit hinter Gittern müssen sich auch ein rumänischer und ein polnischer Staatsangehöriger einstellen. Die beiden Männer wurden unabhängig voneinander bei Grenzkontrollen überprüft. Schnell stand fest, dass sie von den Behörden in ihren Heimatländern in ganz Europa gesucht werden. Bundespolizisten lieferten die Festgenommenen in ein Gefängnis in München ein.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

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