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19.09.2017 – 10:35

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Streit um Notbremse eskaliert - 19-Jähriger muss in Klinik

Bundespolizeidirektion München: Streit um Notbremse eskaliert - 19-Jähriger muss in Klinik
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Freising (ots)

Eine am Montagabend (18. September) gezogene Notbremse bescherte einem 19-Jährigen aus Moosburg eine Platzwunde.

Gegen 21:30 Uhr zog ein 19-jähriger Afghane in einer S1 auf Höhe des Haltepunktes Pulling (Freising) die Notbremse. Sein Beweggrund: der in Moosburg untergebrachte Asylbewerber war in die falsche S-Bahn eingestiegen. Daraufhin begab sich der Triebfahrzeugführer in den Waggon um die Notbremse zurück und den Afghanen zur Rede zu stellen. Als er ankam, war der Afghane mit einem 29-jährigen Mitreisenden aus Freising in Streit geraten. Der 52-jährige Lokführer schlug, als der Afghane ihn schubste, dem Südasiat mit seinem Schlüsselbund auf den Kopf. Der 19-jährige erlitt dabei eine heftig blutende Platzwunde am Kopf.

Die S-Bahn Richtung Flughafen wurde bis zum Eintreffen einer Bundespolizeistreife angehalten; der Afghane vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend in eine nahe Klink verbracht.

Die Bundespolizei ermittelt gegen den mit 1,36 Promille alkoholisierten Afghanen wegen Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen und gegen den Lokführer wegen gefährlicher Körperverletzung.

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Arnulfstraße 1 a - 80335 München
Telefon: 089 515 550 215
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der
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mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing
und Freising umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis
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Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 111 zu
erreichen.

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oben genannter Kontaktadresse.

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