Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Fingerabdrücke lügen nicht - Türke muss 952 Tage ins Gefängnis

Die Rosenheimer Bundespolizei hat einen Türken nach Überprüfung seiner Fingerabdrücke für 952 Tage ins Gefängnis gebracht.

Kiefersfelden / A93 (ots) - Die Bundespolizei hat am Samstag (9. September) auf der A93 einen türkischen Staatsangehörigen festgenommen. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl vor. Er musste eine 952-tägige Freiheitsstrafe antreten.

Im Rahmen der Grenzkontrollen überprüften die Bundespolizisten auf Höhe Kiefersfelden die Personalien der Insassen eines Wagens mit österreichischen Kennzeichen. Einer der Mitfahrer wies sich mit einem italienischen Flüchtlingspass und einer italienischen Aufenthaltsgenehmigung aus. Damit wäre eigentlich alles in Ordnung gewesen, wenn nicht der Fahndungscomputer zu einem sehr ähnlich klingenden Namen einen Haftbefehl angezeigt hätte. Die Beamten entschieden daraufhin, mithilfe der Fingerabdrücke des 38-Jährigen genau zu prüfen, ob es sich um die gesuchte Person mit ähnlichem Namen handelte. Tatsächlich bestätigte die erkennungsdienstliche Behandlung diese Vermutung.

Wie sich herausstellte, war der Türke in der Vergangenheit wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vom Landgericht in Detmold zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Als er hiervon einen Teil verbüßt hatte, war er aus dem Strafvollzug entlassen und nach Istanbul abgeschoben worden. Mit seiner Rückkehr wurde die Restfreiheitsstrafe von 952 Tagen fällig. Die Beamten lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt in Bernau ein.

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