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11.09.2017 – 15:09

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Afghane der Schleuserei beschuldigt

Bundespolizeidirektion München: Afghane der Schleuserei beschuldigt
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Kiefersfelden / A93 (ots)

Die Bundespolizei beschuldigt einen Afghanen, drei Ausländer eingeschleust zu haben. Der 23-Jährige ist mit einem Landsmann und zwei Irakern am Samstag (9. September) auf der Inntalautobahn in Richtung Rosenheim unterwegs gewesen. In der Grenzkontrollstelle auf Höhe Kiefersfelden war ihre gemeinsame Reise beendet.

Lediglich der Fahrer des in Frankreich zugelassenen Wagens konnte sich den Bundespolizisten gegenüber ordnungsgemäß ausweisen. Der aus Afghanistan stammende Mann verfügte über französische Papiere. Seine drei Begleiter, 36, 27 und 25 Jahre alt, besaßen die für den beabsichtigten Aufenthalt im Land erforderlichen Dokumente hingegen nicht. Alle drei wurden wegen unerlaubter Einreise angezeigt und anschließend nach Österreich zurückgewiesen. Sie hatten kein Interesse an Schutz oder Asyl in Deutschland bekundet. Der afghanische Fahrzeugführer wurde auf richterliche Anordnung hin am Sonntag in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert. Dort befindet er sich in Untersuchungshaft. Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelt gegen ihn wegen Einschleusens von Ausländern.

Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf (MSc)
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim ist eine der größten
Flächeninspektionen Deutschlands. Ihr gehören die
Bundespolizeireviere Freilassing, Weilheim, Kempten und Lindau an.
Damit ist sie vom Berchtesgadener Land bis zur Bodenseeregion bahn-
und grenzpolizeilich zuständig. Im 650 Kilometer langen
deutsch-österreichischen Grenzgebiet gehen die rund 550
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem gegen illegale Migration
und Schleusungskriminalität vor. Auf über 1.150 Bahnkilometern und in
etwa 200 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen sie für Sicherheit der
Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie
unter www.bundespolizei.de oder über oben genannte Kontaktadresse.

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