Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Rumäne und Albaner mit längeren Haftstrafen - Bundespolizei verhaftet gesuchte Straftäter

Die Bundespolizei hat einen Rumänen und einen Albaner auf der A8 festgenommen. Beide müssen mehrere Monate lang ins Gefängnis

A8 / Bad Reichenhall (ots) - Am Donnerstag (13. Juli) hat die Bundespolizei an der Kontrollstelle Schwarzbach mehrere Haftbefehle vollstreckt. Auch einem Rumänen und einem Albaner wird jeweils ein längerer Gefängnisaufenthalt nicht erspart bleiben.

Am frühen Morgen nahmen Bundespolizisten in einem Fernreisebus einen rumänischen Staatsangehörigen fest. Die Überprüfung seiner Personalien mittels Polizeicomputer ergab, dass er eine zehnmonatige Freiheitsstrafe zu verbüßen hat. Das Amtsgericht Landau in der Pfalz hatte den Mann in der Vergangenheit wegen eines besonders schweren Diebstahls verurteilt. Offenbar hatte sich der Verurteilte ins Ausland abgesetzt, statt die Haft anzutreten. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.

Außerdem nahmen die Beamten in den Abendstunden einen von der Staatsanwaltschaft Kleve gesuchten albanischen Staatsangehörigen fest. Der 27-Jährige war im Jahr 2016 wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt worden. Die geforderte Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro konnte er bei der Einreisekontrolle nicht bezahlen. Ersatzweise kommen 100 Tage Freiheitsentzug auf den Mann zu. Darüber hinaus fanden die Bundespolizisten heraus, dass gegen den Albaner ein Einreiseverbot für Deutschland besteht. Er musste sich daher bereits am Freitag wegen des Vorwurfs der illegalen Einreise am Amtsgericht in Bad Reichenhall verantworten. Aufgrund der klaren Sachlage wurde er in einem beschleunigten Verfahren zu einer viermonatigen Haftstrafe verurteilt. Im Anschluss ist er direkt ins Gefängnis gebracht worden.

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