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11.07.2017 – 12:32

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Schaffner geohrfeigt - Bundespolizei schnappt jugendliche Störenfriede am Weilheimer Bahnhof

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Weilheim (ots)

Die Bundespolizei hat am Montag (10. Juli) gegen drei Jugendliche Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen. Nach einer körperlichen Auseinandersetzung am Weilheimer Bahnhof hatten sich die Teenager zunächst vom Bahnsteig entfernt, konnten aber schließlich durch die Beamten aufgegriffen werden.

Am frühen Abend ging bei der Bundespolizei der Anruf eines Zugbegleiters am Bahnhof Weilheim ein. Der 30-Jährige gab an, beim Halt der Regionalbahn mit drei Jugendlichen aneinander geraten zu sein. Die 16- bis 19-Jährigen hätten die Zugtüren blockiert und so die Weiterfahrt des Zuges verhindert. Vom Bahnmitarbeiter darauf angesprochen, zeigten sich die Störenfriede uneinsichtig und entfachten eine hitzige Diskussion. Im Weiteren Verlauf soll der älteste von ihnen den Zugbegleiter geohrfeigt haben.

Die Bundespolizisten stellten die drei Buben im Bahnhofsbereich und nahmen ihre Personalien auf. Die jungen Männer, die alle aus dem Landkreis Starnberg stammen, sind bereits aufgrund kleinerer Drogendelikte und Körperverletzung polizeibekannt. Sie behaupteten, vom Zugbegleiter aus dem Zug geschubst worden zu sein. Deshalb stellten auch sie Anzeige wegen Körperverletzung gegen den Kontrolleur. Die Minderjährigen wurden an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Der 19-Jährige sowie der geohrfeigte Schaffner stellten wechselseitig Strafantrag wegen Körperverletzung.

Rückfragen bitte an:

Jeannine Geißler
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim ist eine der größten
Flächeninspektionen Deutschlands. Ihr gehören die
Bundespolizeireviere Freilassing, Weilheim, Kempten und Lindau an.
Damit ist sie vom Berchtesgadener Land bis zur Bodenseeregion bahn-
und grenzpolizeilich zuständig. Im 650 Kilometer langen
deutsch-österreichischen Grenzgebiet gehen die rund 550
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem gegen illegale Migration
und Schleusungskriminalität vor. Auf über 1.150 Bahnkilometern und in
etwa 200 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen sie für Sicherheit der
Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie
unter www.bundespolizei.de oder über oben genannte Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell

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