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15.03.2017 – 13:39

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Flüchtlingshelfer gibt sich ahnungslos - Bundespolizei verhaftet mutmaßlichen Schleuser

Bundespolizeidirektion München: Flüchtlingshelfer gibt sich ahnungslos - Bundespolizei verhaftet mutmaßlichen Schleuser
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Kiefersfelden / A93 (ots)

Die Bundespolizei hat am Dienstag (14. März) auf der Inntalautobahn einen Deutschen festgenommen. Er wird beschuldigt, in seinem Wagen vier syrische Staatsangehörige eingeschleust zu haben. Der ehrenamtliche Flüchtlingshelfer gab sich jedoch ahnungslos.

In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden stoppten Bundespolizisten ein Auto mit deutschen Kennzeichen. Der Fahrzeugführer konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Seine vier Mitfahrer hatten keine Papiere für die Einreise nach Deutschland dabei. Laut eigenen Angaben handelt es sich um ein syrisches Ehepaar mit seinen beiden Söhnen. In der Rosenheimer Dienststelle äußerte die Familie ein Schutzersuchen und wurde an die zuständige Aufnahmeeinrichtung weitergeleitet.

Der Fahrer, der in seiner Freizeit als Flüchtlingshelfer arbeitet, wurde bei der Bundespolizei vernommen. Dort behauptete er, trotz der Kenntnisse aufgrund seines Ehrenamtes angenommen zu haben, dass die Syrer legal nach Deutschland reisen dürften. Den 35-Jährigen erwartet ein Verfahren wegen Einschleusens von Ausländern.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim ist eine der größten
Flächeninspektionen Deutschlands. Ihr gehören die
Bundespolizeireviere Freilassing, Weilheim, Kempten und Lindau an.
Damit ist sie vom Berchtesgadener Land bis zur Bodenseeregion bahn-
und grenzpolizeilich zuständig. Im 650 Kilometer langen
deutsch-österreichischen Grenzgebiet gehen die rund 550
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem gegen illegale Migration
und Schleusungskriminalität vor. Auf über 1.150 Bahnkilometern und in
etwa 200 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen sie für Sicherheit der
Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie
unter www.bundespolizei.de oder über oben genannte Kontaktadresse.

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