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Bundespolizeidirektion München: Maribor statt Venedig - Bundespolizei fasst mutmaßlichen Schlepper

Die Rosenheimer Bundespolizei hat auf der A 93 einen Kroaten festgenommen. Er wird beschuldigt, mit seinem Auto drei türkische Staatsangehörige eingeschleust zu haben.
Die Rosenheimer Bundespolizei hat auf der A 93 einen Kroaten festgenommen. Er wird beschuldigt, mit seinem Auto drei türkische Staatsangehörige eingeschleust zu haben.

Kiefersfelden / Rosenheim (ots) - Die Bundespolizei hat am Mittwoch (18. Januar) auf der A 93 bei Kiefersfelden einen Kroaten verhaftet. Der Mann wird beschuldigt, mit seinem Pkw drei Türken eingeschleust zu haben. Bei seiner Festnahme stritt der Fahrzeugführer die Tat zunächst ab.

Der mutmaßliche Schleuser tischte den Beamten in der Kontrollstelle erst einmal eine Geschichte auf: Angeblich habe er seine drei Mitfahrer ganz zufällig in Venedig kennengelernt und aus reiner Gefälligkeit in Richtung des gemeinsamen Reiseziels Berlin mitgenommen. In der Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei verstrickte sich der 38-Jährige jedoch in Widersprüche. So blieb ihm nichts anderes übrig, als einzuräumen, dass es sich um eine geplante Tour handelte, bei der von Anfang an feststand, dass er die drei türkischen Staatsangehörigen, mitnehmen würde. Wie sich herausstellte, traf der Fahrer das Trio auch nicht wie ursprünglich angegeben in der italienischen Lagunenstadt, sondern wie mit einem der drei Begleiter vereinbart im slowenischen Maribor.

Der Kroate und sein türkischer 44-jähriger Ansprechpartner wurden angezeigt. Sie werden sich schon bald auf jeweiligen Antrag der Rosenheimer Staatsanwaltschaft hin vor Gericht verantworten müssen. Die anderen zwei Geschleusten, 36 und 59 Jahre alt, hatten ein Schutzersuchen gestellt und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet.

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Rainer Scharf (MSc)
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und grenzpolizeilich zuständig. Im 650 Kilometer langen
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