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17.11.2016 – 12:53

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Papiere zwischen Taschentüchern - Bundespolizei nimmt 18 Personen fest

Bundespolizeidirektion München: Papiere zwischen Taschentüchern - Bundespolizei nimmt 18 Personen fest
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Hörbranz / Lindau (ots)

Die Lindauer Bundespolizei hat am Mittwoch (16. November) auf der A96 in Fernbussen aus Italien neun Migranten festgestellt. Diese stammen ursprünglich aus Somalia, Nigeria, Ghana, Gambia und Pakistan. Einen Tag zuvor hatten die Beamten sechs Afrikaner, einen Türken, einen Albaner sowie einen Ägypter aus grenzüberschreitenden Bussen und Zügen genommen. Alle waren ohne Papiere für die Einreise und den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland unterwegs.

Einige wollten sich die Einreise mit fremden oder gefälschten Dokumenten erschleichen. Ein 18-Jähriger aus Gambia versuchte mit der italienischen Aufenthaltserlaubnis einer anderen Person über seine Identität hinwegzutäuschen. In seiner Taschentuchpackung versteckt fanden die Bundespolizisten eine auf ihn ausgestellte und gültige Aufenthaltsgestattung für Deutschland. Der junge Mann wurde an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet. Er wird sich wegen Ausweismissbrauchs strafrechtlich verantworten müssen.

Bei der grenzpolizeilichen Kontrolle nahe Hörbranz händigten eine Eritreerin und ein Somalier italienische Fremdenpässe aus. Schnell war den Beamten klar, dass es sich bei diesen Pässen um Fälschungen handelte. Da die beiden Jugendlichen noch minderjährig sind, wurden sie, genau wie eine 16-Jährige aus Somalia, der Obhut des Jugendamtes anvertraut. Ein Großteil der unerlaubt Eingereisten zeigte kein Interesse an Schutz oder Asyl in der Bundesrepublik. Sie mussten das Land bereits wieder verlassen.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim ist eine der größten
Flächeninspektionen Deutschlands. Ihr gehören die
Bundespolizeireviere Freilassing, Weilheim, Kempten und Lindau an.
Damit ist sie vom Berchtesgadener Land bis zur Bodenseeregion bahn-
und grenzpolizeilich zuständig. Im 650 Kilometer langen
deutsch-österreichischen Grenzgebiet gehen die rund 550
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem gegen illegale Migration
und Schleusungskriminalität vor. Auf über 1.150 Bahnkilometern und in
etwa 200 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen sie für Sicherheit der
Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie
unter www.bundespolizei.de oder über oben genannte Kontaktadresse.

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