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19.09.2016 – 14:31

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Kontrolle des Fahrscheins mit Gewaltausbruch quittiert - Bundespolizei nimmt aggressiven Iraner fest

Bundespolizeidirektion München: Kontrolle des Fahrscheins mit Gewaltausbruch quittiert - Bundespolizei nimmt aggressiven Iraner fest
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Rosenheim (ots)

Die Bundespolizei hat am Samstag (17. September) einen Iraner am Rosenheimer Bahnhof festgenommen. Der junge Mann war von einer Zugbegleiterin im Eurocity nach der Fahrscheinkontrolle von der Weiterfahrt ausgeschlossen worden. Dies quittierte er mit einem Gewaltausbruch und Beschimpfungen.

In den Nachmittagsstunden waren die Bundespolizisten am Bahnhof Rosenheim informiert worden, dass eine Bahnmitarbeiterin von einem Fahrgast bedroht würde. Ein 20-Jähriger wollte mit einem Online-Ticket, das nur in Verbindung mit einem Ausweis gültig ist, nach Verona reisen. Er konnte jedoch kein Personaldokument vorweisen. Stattdessen versuchte er, von der Zugtüre aus gegen den Kopf der auf dem Bahnsteig stehenden Zugbegleiterin zu treten. Diese konnte gerade noch ausweichen.

Auch den Beamten gegenüber verhielt sich der iranische Staatsangehörige äußerst unkooperativ und aggressiv. Zur Klärung des Sachverhalts wurde er mit zur Dienststelle genommen. In der Vernehmung machte der Festgenommene widersprüchliche Angaben zur Herkunft des Tickets und dem Verbleib seiner Papiere. Der Iraner wird sich wegen gefährlicher Körperverletzung, Betrugs und Erschleichens von Leistungen strafrechtlich verantworten müssen.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim ist eine der größten
Flächeninspektionen Deutschlands. Ihr gehören die
Bundespolizeireviere Freilassing, Weilheim, Kempten und Lindau an.
Damit ist sie vom Berchtesgadener Land bis zur Bodenseeregion bahn-
und grenzpolizeilich zuständig. Im 650 Kilometer langen
deutsch-österreichischen Grenzgebiet gehen die rund 550
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem gegen illegale Migration
und Schleusungskriminalität vor. Auf über 1.150 Bahnkilometern und in
etwa 200 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen sie für Sicherheit der
Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie
unter www.bundespolizei.de oder über oben genannte Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell

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