Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Schleuser im Fernbus - Bundespolizei verhaftet Serben

Die Bundespolizei hat auf der BAB 96 einen mutmaßlichen Schleuser im Fernbus festgenommen. Der Serbe hatte offenbar zwei kosovarische Staatsangehörige von Italien nach Deutschland bringen wollen. Er sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Lindau (ots) - Die Bundespolizei hat am Sonntag (14. August) auf der BAB 96 einen mutmaßlichen Schleuser im Fernbus festgenommen. Der Serbe hatte offenbar zwei kosovarische Staatsangehörige von Italien nach Deutschland bringen wollen. Er sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

In den frühen Morgenstunden kontrollierten Lindauer Bundespolizisten auf Höhe Lindau die Insassen eines Reisebusses. Bei der Überprüfung der Papiere einer 23-Jährigen und ihres 27 Jahre alten Nebenmannes waren die unzureichenden und teilweise falschen Einreisedokumente beanstandet worden. Aufgrund einiger Ungereimtheiten in der ersten Befragung wurden die Beamten aufmerksam. Zudem stellten die Bundespolizisten fest, dass ein zunächst unbeteiligter Reisender scheinbar involviert ist. Der Reisepass des 60-jährigen Serben war in Ordnung, aber in seinem Gepäck fanden sich das Ticket sowie weitere Dokumente, die auf den Namen der jungen Frau ausgestellt waren. Weil der Verdacht einer Schleusung bestand, mussten alle drei Personen den Beamten zum Bundespolizeirevier folgen. Dort sagte der Kosovare aus, dass sie für jeweils 2.500 Euro von Serbien nach München geschleust werden sollten. Zunächst ging es für ihn und seine Begleiterin mit einem Pkw nach Triest, wo man auch den serbischen Staatsangehörigen getroffen hatte. Dieser habe sie dann im Zug nach Mailand und auch auf der Busfahrt nach Deutschland begleitet.

Der mutmaßliche Schleuser stritt jede Verbindung ab und verstrickte sich in der Vernehmung immer mehr. Trotz der Vorhaltungen hinsichtlich des Schleusungsverdachts zeigte sich der Serbe nicht geständig. Die Bundespolizisten führten ihn dem Haftrichter vor und dieser ordnete Untersuchungshaft an. Anschließend wurde der Festgenommene in die Haftanstalt in Kempten gebracht. Er wird sich wegen Einschleusens von Ausländern strafrechtlich verantworten müssen. Seine beiden Begleiter mussten das Land bereits wieder verlassen.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
________________________________________
Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle
Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 8026-2201 | Fax: 08031 8026-2199
E-Mail: yvonne.oppermann@polizei.bund.de
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de
Internet: www.bundespolizei.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim ist eine der größten
Flächeninspektionen Deutschlands. Ihr gehören die
Bundespolizeireviere Freilassing, Weilheim, Kempten und Lindau an.
Damit ist sie vom Berchtesgadener Land bis zur Bodenseeregion bahn-
und grenzpolizeilich zuständig. Im 650 Kilometer langen
deutsch-österreichischen Grenzgebiet gehen die rund 550
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem gegen illegale Migration
und Schleusungskriminalität vor. Auf über 1.150 Bahnkilometern und in
etwa 200 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen sie für Sicherheit der
Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie
unter www.bundespolizei.de oder über oben genannte Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Bundespolizeidirektion München

Das könnte Sie auch interessieren: