Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Rund 50 Migranten in Lindau festgestellt

Die Lindauer Bundespolizei hat am Sonntag rund 50 Migranten festgestellt.

Lindau (ots) - Am Sonntag (24. Juli) hat die Bundespolizei in Lindau rund 50 Migranten festgestellt. Die Afrikaner hatten keine Papiere für die Einreise beziehungsweise den geplanten Aufenthalt in Deutschland dabei. Eigenen Angaben zufolge stammen die Personen ursprünglich unter anderem aus Eritrea, Äthiopien, Mali, Nigeria und der Elfenbeinküste.

Die unerlaubt Eingereisten wurden von Bundespolizisten überwiegend am Lindauer Bahnhof in Gewahrsam genommen. Sie reisten offenbar gruppenweise mit grenzüberschreitenden Zügen an. Ein Teil von ihnen wird einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet werden können. Alle Anderen werden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mangels vorgebrachter Schutzgründe das Land voraussichtlich wieder verlassen müssen.

Über das Wochenende verteilt hat die Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Lindauer Revier angehört, im südlichen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets insgesamt rund 190 Migranten festgestellt. Etwa 70 von ihnen trafen die Bundespolizisten dabei allein zwischen Mittenwald und Lindau an.

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Rainer Scharf (MSc)
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim ist eine der größten
Flächeninspektionen Deutschlands. Ihr gehören die
Bundespolizeireviere Freilassing, Weilheim, Kempten und Lindau an.
Damit ist sie vom Berchtesgadener Land bis zur Bodenseeregion bahn-
und grenzpolizeilich zuständig. Im 650 Kilometer langen
deutsch-österreichischen Grenzgebiet gehen die rund 550
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem gegen illegale Migration
und Schleusungskriminalität vor. Auf über 1.150 Bahnkilometern und in
etwa 200 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen sie für Sicherheit der
Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie
unter www.bundespolizei.de oder über oben genannte Kontaktadresse.

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