Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Über den Wolken: Piloten trainieren für den Gebirgseinsatz - Polizeihubschrauber mehrere Tage lang in der Region

C135 im Gebirge - Bild Bundespolizei für redaktionelle Zwecke freigegeben

München (ots) - Rosenheim - Die Bundespolizei-Fliegergruppe ist in der Zeit vom 18. bis 28. Juli 2016 zu Gast bei der Bundespolizei-Fliegerstaffel in Oberschleißheim (BPOLFLS OBS). Die Berufspiloten/-innen und Flugtechniker/innen für Hubschrauber absolvieren einen Lehrgang zum Fliegen im hochalpinen Gelände.

Vom Bundespolizeistandort in der Jägerstraße aus starten die Besatzungen in die Alpenregion, um die erforderlichen Flugeinweisungen zu erhalten. An der Ausbildung sind bis zu 60 Angehörige des Flugdienstes der Bundespolizei und der Polizeien der Länder mit bis zu 10 Hubschraubern beteiligt.

Von ihrer Basis in Oberschleißheim aus starten die Besatzungen gegen 09:00 Uhr in die Alpenregion, um die erforderlichen Flugeinweisungen zu erhalten und kehren gegen 17:00 bzw. 18:00 Uhr in ihren Standort zurück.

Hierbei werden die Außenstützpunkte JVA Bernauer Moor vom 19.-21.07.2016, das Flugplatzgelände Pömetsried/ Ohlstadt am 22. und 25.07.2016 und das Segelfluggelände Füssen am 26. und 27.07.2016 beflogen.

Hintergrund zum Ausbildungsvorhaben: Die Einsatzmöglichkeiten von Hubschraubern der Bundespolizei sind vielfältig: Sie dienen der Rettung von Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen, etwa im Gebirge. Mit ihrer Hilfe lassen sich auch Waldbrände aus der Luft wirkungsvoll bekämpfen. Die Piloten/-innen und Flugtechniker/-innen der Bundespolizei sind zudem in den Rettungshubschraubern Christoph 14 mit Sitz in Traunstein und Christoph 17 mit Sitz in Kempten eingesetzt. Der tägliche Luftrettungsdienst im Alpenraum stellt höchste Ansprüche an das fliegerische Können der Besatzungen.

Der nun angesetzte Lehrgang ist erforderlich, um die Hubschrauberbesatzungen für das Fliegen im Gebirge zu trainieren, da der Alpenraum besondere Ansprüche an das fliegerische Können darstellt. Felswände und Steilhänge, höhenbedingte Temperaturunterschiede oder spezifische Auf- und Abwinde sind Bedingungen, auf die die Besatzungen vorbereitet und trainiert sein müssen.

Durch diese unabdingbare Ausbildungsmaßnahme kann es zeitweise zu Beeinträchtigungen durch Fluglärm kommen. Hierfür bittet die Bundespolizei um Verständnis.

Nachfolgende Pressetermine sind für den Ausbildungszeitraum vorgesehen:

   - Freitag, den 22. Juli 2016, 11.00 Uhr auf dem Flugplatzgelände 
     Pömetsried / Ohlstadt 
   - Dienstag, den 26. Juli 2016, 11:30 Uhr auf dem Segelflugplatz 
     des Luftsportvereins Füssen e.V. 

An allen Presseterminen wird ein Vertreter der Ausbildungsleitung für Interviews zur Verfügung stehen.

Als Ansprechpartner vor Ort, sowie für die Akkreditierungen (bitte bis zum 13.07.2016) stehe ich gerne zur Verfügung.

Rückfragen bitte an:

Klaus Claaßen

Bundespolizei-Fliegergruppe
Stabsstelle Öffentlichkeits- und Pressearbeit / Leitungsbüro
Bundesgrenzschutzstraße 100, 53757 Sankt Augustin

Telefon: +49 (0) 2241 238-2418, FAX: +49 (0) 2241 238-2409
Mobil: +49 (0) 151-44054059
E-Mail: klaus-detlef.claassen@polizei.bund.de
E-Mail: bpolflg.post.oep@polizei.bund.de
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