Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Wiesnschlägerei am Hauptbahnhof festgestellt - Widerstände gegen Bundespolizisten

In Streifenstärke von 3 bis 6 Beamten stehen Bundespolizisten im Eingang Bayerstraße des  Münchner Hauptbahnhofes und sind somit stets präsenter Anlaufpunkt für alle Wiesngäste, die mit der Bahn heimfahren.
In Streifenstärke von 3 bis 6 Beamten stehen Bundespolizisten im Eingang Bayerstraße des Münchner Hauptbahnhofes und sind somit stets präsenter Anlaufpunkt für alle Wiesngäste, die mit der Bahn heimfahren.

München (ots) - Alkoholisierte griffen in zwei unterschiedlichen Fällen in der Nacht von Montag auf Dienstag (28./29. September) Bundespolizeibeamte an. Eine Wiesnschlägerei konnten die Beamten am Hauptbahnhof aufnehmen, als ihnen ein blutverschmierter Festgänger entgegen kam.

Am Montagabend (28. September) gegen 21.00 Uhr fiel Streifen der Bundespolizei am Eingang Bayerstraße ein an Hemd und Kopf blutverschmierter, 28-jähriger US-Amerikaner auf. Der mit 1,72 Promille Atemalkohol Verletzte gab an, er sei von mehreren, bislang unbekannten Männern auf der Münchner Theresienwiese, zwischen dem Augustiner Festzelt und dem Bavariaring geschlagen worden. Grundlos wären die Männer gemeinsam auf ihn losgegangen und hätten ihn dabei u.a. auf seinen Kopf geschlagen. Er hatte eine Platzwunde am oberen Hals und wurde mit Verdacht einer Unterarmfraktur ins Klinikum verbracht. Der Vorgang wird zur Endsachbearbeitung dem zuständigen Kommissariat des PP München zugleitet.

Gegen 23:25 Uhr schlug ein alkoholisierter 41-jähriger Fürsten-feldbrucker an der Hackerbrücke aus noch unbekannter Ursache mit der Faust in Richtung des Kopfes eines Bundespolizisten. Der Beamte konnte den Angriff abwehren und die Person überwältigen. Er blieb unverletzt. Ermittlungen wurden eingeleitet.

Am frühen Dienstagmorgen (29. September) leistete ein 23-jähriger Trostberger bei einer Identitätsfeststellung am Eingang Bayerstraße des Hauptbahnhofes Widerstand. Vorausgegangen war gegen 01:30 Uhr eine körperliche Auseinandersetzung, die durch Beamte der Bundespolizei zuvor aufgenommen worden war. Dabei gerieten der 23-Jährige und sein 53-jähriger Begleiter mit einer dreiköpfigen Familie in Streit. Es kam zu einer Rangelei, bei der aber keiner der Beteiligten verletzt wurde. Der Trostberger griff dem Beamten danach beidhändig ans Revers dessen Jacke, nachdem der Bundespolizist zuvor verhinderte, dass sich der Mann der Personalienaufnahme entzog. Im weiteren Verlauf hatte der 23-Jährige dann gegen den Beamten geschlagen.

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