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02.03.2015 – 14:48

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei warnt! "Schwarzfahren mit Kennzeichnung" ist Straftat der Leistungserschleichung gem. 265a StGB

Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei warnt!
"Schwarzfahren mit Kennzeichnung" ist Straftat der Leistungserschleichung gem.  265a StGB
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München (ots)

Bei mehreren Personen ohne Fahrschein, die auf dem Weg zu einer Demonstration in München waren, musste die Bundespolizei am Montagmittag (2. März) Personalienfeststellungen für die Deutsche Bahn AG tätigen.

Am heutigen Montag soll im Landgericht München eine Gerichtsverhandlung wegen Leistungserschleichung stattfinden. U.a. im Internet wurde dazu aufgerufen, den Berufungsprozess zu begleiten, gegen das Verfahren zu protestieren und dazu "ohne Fahrschein mit Kennzeichnung" mit der Fern- und S-Bahn zum Hauptbahnhof nach München zu anzureisen.

Bei rund zehn Personen, die mit Kennzeichnung aber ohne Fahrschein in Zügen der Deutschen Bahn AG bzw. der S-Bahn München GmbH zum Hauptbahnhof reisten, wurden die Personalien festgestellt. In einem Fall einer vierköpfigen Gruppe, die mit Transparenten und Flyern im RE 57507 aus Memmingen kurz nach 12 Uhr am Gleis 28 am Hauptbahnhof ankamen, hatten alle vier keinen Fahrschein. Die vier waren bereits in Kempten zugestiegen und hatten auf der Flucht vor dem Zugbegleitpersonal den Wagen bei einem Unterwegshalt kurzfristig gewechselt. Unter den Vieren befand sich auch der Angeklagte aus Gilching.

Auf der Weiterfahrt nach München haben sich Reisende bei DB-Mitarbeitern über die Gruppe beschwert, die Flyer verteilten und Reisende darüber belehrte, dass sie mit Kennzeichnung keine Fahrkarte bräuchten. Die Zugbegleiterin informierte die Bundespolizei, die mit Beamten in München-Pasing zustieg und mit weiteren Beamten die Aktivisten am Hauptbahnhof erwartete. Wie sich herausstellte, hatten alle vier keinen Fahrschein, weswegen am Hauptbahnhof in München von der Bundespolizei die Personalien erhoben wurden.

Am Hauptbahnhof kam es am Gleis 28, im Bereich des Starnberger Flügelbahnhofes sowie im Zwischengeschoss zu kurzen Spontandemonstrationen von rund zehn Personen.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang davor, ohne Fahrschein Züge und S-Bahnen zu benutzen!

Auch "mit Kennzeichnung ohne Fahrschein" zu fahren, stellt eine Straftat nach § 265a StGB dar und wird von der Deutschen Bahn AG zur Anzeige gebracht.

Häufig steht in derartigen Fällen, in denen den Anweisungen des DB-Personals nicht nachgekommen wird, zusätzlich der Verdacht des Hausfriedensbruches im Raume.

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Arnulfstraße 1 a - 80335 München
Telefon: 089 515 550 215
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der
räumliche Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing
und Freising umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis
München die benachbarten Landkreise Dachau, Ebersberg,
Fürstenfeldbruck, Starnberg, Erding und Freising. Sie finden uns im
Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26.
Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 111 zu
erreichen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
oben genannter Kontaktadresse.

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