Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Tätliche Auseinandersetzung am Hauptbahnhof München Bundespolizei ermittelt wegen wechselseitiger Gefährlicher Körperverletzung

Die Kameraüberwachung ermöglichte den Beamten der Bundespolizei in München das schnelle Eingreifen und die anschließende Aufklärung.
Die Kameraüberwachung ermöglichte den Beamten der Bundespolizei in München das schnelle Eingreifen und die anschließende Aufklärung.

München (ots) - Drei Verletzte und zwei Festnahmen lautete die Bilanz einer tätlichen Auseinandersetzung am Donnerstagabend (15. Mai) am Haupteingang des Münchner Hauptbahnhofes. Erst das Eintreffen der Bundespolizei beendete die Schlägerei, bei der es u.a. zu Fußtritten und Flaschenwürfen sowie mindestens drei Verletzten gekommen war.

Aus bislang ungeklärter Ursache waren gegen 23:15 Uhr mehrere Personen nach zunächst verbalem Streit in eine massive körperliche Auseinandersetzung geraten. In deren Folge griff ein 52-jähriger Italiener einen 30-Jährigen aus dem Hasenbergl mit einer Bierflasche an. Als der Italiener erneut ausgeholt hatte, um mit der gefüllten Bierflasche zuzuschlagen, riss die 28-jährige Freundin des Angegriffenen den Italiener zu Boden. Daraufhin ging der Hasenbergler auf den Italiener los und trat diesem, in einer Art Fußballabstoß, mit dem beschuhten Fuß frontal gegen den Kopf. Der Italiener blieb benommen liegen. Umstehende zogen den Feldmochinger weg. In Folge weiterer Handgreiflichkeiten gingen eine 27-Jährige und ein 50-Jähriger zu Boden. Auch dem 50-Jährigen wurde von einer, bislang unbekannten männlichen Person, mit beschuhtem Fuß gegen den Kopf getreten.

Der 50-Jährige aus Feldmoching (2,17 Promille), der 52-jährige Italiener (2,33 Promille) und der, erst kürzlich aus der Haft entlassene 30-Jährige aus dem Hasenbergl (1,90 Promille) wurden leicht verletzt und ärztlich behandelt. Die beiden letztgenannten werden heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Zur Aufklärung des Sachverhaltes nutzte die Bundespolizei Aufzeichnungen der Videoüberwachung. In Bezug auf den noch flüchtigen Täter müssen weitere Aufnahmen aus dem Bereich der U-Bahn noch ausgewertet werden.

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