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16.05.2017 – 15:02

Bundespolizeiinspektion Kassel

BPOL-KS: Kupferkabeldiebe waren an den Bahnstrecken bei Fulda und Bebra aktiv

BPOL-KS: Kupferkabeldiebe waren an den Bahnstrecken bei Fulda und Bebra aktiv
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Fulda /Bebra (Osthessen) (ots)

Gleich zwei Mal haben Kabeldiebe an den Bahnanlagen im Bereich Fulda und Bebra zugeschlagen. In der Ortslage Bebra-Blankenheim entwendeten bislang unbekannte Täter insgesamt fünf Kupferkabel, so genannte Masterden. Ein Bautrupp der Deutschen Bahn AG hatte den Schaden gestern (15.5.), gegen 15 Uhr, entdeckt und Strafanzeige bei der Bundespolizei erstattet. Die Schadenhöhe wird auf rund 1000 Euro geschätzt. Die genaue Tatzeit muss noch ermittelt werden. Hintergrund: Diese Kabel, so genannte Masterden, sind feste Verbindungen zwischen Strommast und dem Erdreich. Werden diese entfernt, ist bei einem Spannungsüberschlag oder Kurzschluss keine sichere Spannungsableitung mehr gegeben. Dadurch können im Radius von rund 10 Meter für Personen lebensgefährliche Spannungen auftreten. Ein zweiter Fall ereignete sich bei Fulda-Rodges an der Vogelsbergbahn (Gießen-Fulda). Hier stahlen Unbekannte Freileitungen (Kommunikationsleitungen) auf einer Länge von rund 400 Meter (gesamt 4000 Meter Kupferkabel). Die Tatzeit liegt zwischen Samstag (13.5.) 22.30 Uhr bis Sonntag (14.5.) 8.30 Uhr. Der angerichtete Gesamtschaden liegt hier bei etwa 6000 Euro. Der reine Materialwert liegt deutlich darunter (ca. 500 Euro).

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Zeugen gesucht:

Wer Angaben zu den Diebstählen oder den Tätern machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefon-Nr. 0561/81616-0 bzw. der kostenfreien Service-Nr. der Bundespolizei 0800 6 888 000 zu melden.

Hinweise der Bundespolizei für Metallhändler:

Als Aufkäufer von Altmetall sind Sie oft erste Anlaufstelle für diejenigen, die unerlaubt Metallteile von Bahnanlagen entfernen. Schützen Sie sich vor kriminellen Machenschaften und verhindern Sie damit strafbare Handlungen.

   1) Aufträge zur Verwertung von Altmetallen erteilt die Deutsche 
      Bahn AG immer in schriftlicher Form. Lassen Sie sich den 
      Auftrag zeigen! 
   2) Bestehen Sie darauf, dass der Lieferant des Altmetalls Ihnen 
      immer einen amtlichen Ausweis (z.B. Personalausweis) im 
      Original vorzeigt. Notieren Sie sich die dort angegebenen 
      Daten. 
   3) Bei angebotenem Material ab ca. 1 Tonne Gewicht haben Sie die 
      Möglichkeit, die Deutsche Bahn AG unter der Telefonnummer 030 
      297-69306 zu kontaktieren. 
   4) Wenn Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Handelns des 
      Lieferanten bekommen, rufen Sie die Bundespolizei unter der 
      Kostenfreien Rufnummer: 0800 6 888 000 an. 

Helfen Sie mit! Schauen Sie nicht weg, sondern melden Sie Straftäter!

   - Informationen auch unter: www.bundespolizei.de - 

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kassel
Heerstr. 5
34119 Kassel
Pressesprecher
Klaus Arend
Telefon: 0561/81616 - 1011; Mobil: 0172/8101945
E-Mail: bpoli.kassel.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_koblenz

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Kassel, übermittelt durch news aktuell

 
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