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19.10.2015 – 14:27

Bundespolizeiinspektion Kassel

BPOL-KS: Bahnanlagen sind keine Abenteuerspielplätze!

Bebra (ots)

In den vergangenen Wochen gab es in Bebra, im Bereich der Straße "Am Bahndamm", mehrfach Blockierungen einer Weiche durch zunächst unbekannte Personen. Steine und Holzteile wurden zwischen die Weichenzungen gelegt, so dass die Weiche nicht mehr ordnungsgemäß funktionierte. Zur Platzierung dieser Sachen hielten sich die Verursacher zwangsläufig im Gleisbereich auf.

Im Rahmen der Ermittlung stellte die Bundespolizeiinspektion Kassel fest, dass es sich bei den Verursachern um zwei Jungen im Alter von sechs und sieben Jahren handelte.

Umgehend suchten die Beamten das Gespräch mit den Eltern und Kindern, um auf das gefährliche Verhalten aufmerksam zu machen. Dabei gaben die Kinder an, von den Eisenbahnen fasziniert gewesen zu sein. Die Beiden waren sich zu keiner Zeit darüber bewusst, in welcher Gefahrensi-tuation sie sich befanden.

Denn bei einem Überfahren dieser Gegenstände, können diese mit hoher Geschwindigkeit weggeschleudert werden und so umherstehende Personen erheblich gefährden. Sogar Züge können durch das Überfahren von schweren Gegenständen entgleisen. Des Weiteren kann es zu Schäden kommen, die vermutlich erst Wochen später zu Unfällen führen.

Solche Handlungen haben strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen. Neben einem Strafverfahren müssen die Täter auch mit Schadenersatzansprüchen durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen oder Privatpersonen rechnen.

Die Bundespolizei möchte diesen Vorfall nutzen und rät allen Eltern:

   - Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Gefahren auf Bahngebiet!
   - Erklären Sie ihm, welche Folgen es haben kann, auf Bahngebiet zu
     spielen.
   - Vermitteln Sie Ihrem Kind ein Rechts- und Unrechtsbewusstsein!
   - Achten Sie darauf, wie Ihr Kind seine Freizeit verbringt!
   - Fordern Sie Ihr Kind auf, Hilfe zu holen, wenn sich ein anderes 
     Kind in Gefahr begibt.
   - Erhalten Sie sich das Vertrauen Ihres Kindes.
   - Seien Sie selbst Vorbild. 

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kassel
Heerstr. 5
34119 Kassel
Peter Dittel
Telefon: 0561 81616 1010
0172 8101945
E-Mail: bpoli.kassel.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

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