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15.06.2015 – 15:25

Bundespolizeiinspektion Kassel

BPOL-KS: Männer auf den Gleisen stoppen Zug

Gießen (ots)

Bislang Unbekannte zwangen letzten Samstag, gegen 15.50 Uhr, auf der Bahnstrecke zwischen Gießen und Großen Buseck einen Nahverkehrszug zur Schnellbremsung. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Laut Meldung der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG, stoppte eine fünfköpfige Gruppe von Männern, die vermutlich aus der Wohnunterkunft des Asylbewerberheims (Rödgener Straße) stammen, einen Zug der Hessischen Landesbahn in Fahrtrichtung Fulda.

Die Männer liefen mitten auf den Gleisen. Dank einer sofortigen Schnellbremsung, kam der Zug noch vor den Männern zum Halten. Die Unbekannten wollten laut Lokführer die Gleise zunächst nicht verlassen. Erst nach der Androhung, die Polizei zu rufen, verließen die Männer die Bahnstrecke und liefen in das angrenzende Waldstück in Richtung Wohnheim.

Die Bahnstrecke wurde wegen des Vorfalles kurzzeitig gesperrt. Nach der Absuche durch die Bundespolizei wurde der Abschnitt wieder für den Bahnverkehr freigegeben. Vier Züge verspäteten sich infolgedessen um rund 20 Minuten.

Bereits Ende Mai ereignete sich ein ähnlicher Fall in diesem Bereich. Hier musste ebenfalls ein Zug wegen einer Person auf den Gleisen stoppen.

"Um über Gefahren an Bahnanlagen aufzuklären, stehen wir in engem Kontakt mit den Mitarbeitern des Wohnheimes. Aufklärungsmaßnahmen sind bereits durchgeführt worden!", berichtet die die Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kassel, Sonja Koch-Schulte.

"Wir werden den Bereich künftig weiterhin im Auge behalten!", so die Polizeioberrätin weiter.

Zudem wurden seit Jahresbeginn in diesem Bereich vier Fälle bekannt, in denen Züge mit Steinen beworfen wurden. In zwei weiteren Fällen wurden Gegenstände auf die Gleise gelegt. Hinweise auf die Täter gibt es diesbezüglich noch nicht.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat ein Strafverfahren wegen eines "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr" eingeleitet. Zeugenhinweise sind unter der Tel. 0561/81616-0 erbeten.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kassel
Heerstr. 5
34119 Kassel
Pressesprecher
Klaus Arend
Telefon: 0561/81616 - 1011; Mobil: 0172/8101945
E-Mail: bpoli.kassel.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

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