Bundespolizeiinspektion Kassel

BPOL-KS: Ohne gültige Papiere in die Bundesrepublik eingereist

Kassel/Fulda/Gießen (ots) - Auch am vergangenen Wochenende wurden durch die Bundespolizeiinspektion Kassel unerlaubt eingereiste und aufhältige Personen festgestellt. Bereits am 30.04.2015 griff die Hessische Landespolizei auf der BAB am Kirchheimer Dreieck, vier Syrer im Alter von 19 bis 38 Jahren, sowie ein ein-jähriges Kleinkind auf. Bei der anschließenden Bearbeitung durch die Bundespolizei in Fulda stellte sich heraus, dass die Gruppe nicht im Besitz von aufenthaltslegitimierenden Papieren war. Im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe fielen am gleichen Tag drei eritreische Staatsangehörige, im Alter von 17 - 28 Jahren, bei einer Kontrolle auf. Sie befanden sich in einem ICE mit Reiseziel Göttingen.

Die Syrer und die Eritreer stellten einen Asylantrag bei der Bundespolizei. Sie erhielten eine Anlaufbescheinigung für die zuständige Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Gießen.

Ebenfalls am 30.04. wurde die Bundespolizei zu einem ICE im Bahnhof Wilhelmhöhe gerufen. Grund war ein stark angetrunkener Fahrgast. Hier handelte es sich um einen 34-jährigen Mann aus Guinea, dessen Aufenthaltsgenehmigung für die Bundesrepublik Deutschland bereits Ende Januar abgelaufen war. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er an die Hessische Landespolizei übergeben.

Am 01.05.2015 wurden in Gießen ein Syrer (20) sowie in Kassel ein afghanischer (18) und ein algerischer (24) Staatsangehöriger, ohne gültige Papiere, angetroffen. Sie äußerten Schutzersuchen und wurden an die zuständige Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet.

Am 03.05.2015 stellten die Bundespolizisten am Bahnhof in Gießen zwei äthiopische Männer (18, 20) ohne gültige Papiere fest. Sie äußerten ebenfalls ein Asylbegehren und wurden dann an die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen weitergeleitet.

Gegen alle Personen wurden Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz (unerlaubte Einreise / unerlaubter Aufenthalt) eingeleitet.

Im Fokus der Ermittlungen stehen nach wie vor die Schleuser.

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