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23.08.2016 – 15:00

Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main

BPOL-F: Zwei gefährliche Eingriffe in den Bahnverkehr

Rödermark-Ober Roden, Dorheim (Wetterau) (ots)

Zu gleich zwei gefährlichen Eingriffen in den Bahnverkehr kam es am gestrigen Montagabend im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main.

Das erste Vorkommnis ereignete sich gegen 17 Uhr im Bereich Rödermark-Ober Roden, als ein Zug eine Schnellbremsung einleiten musste wegen einer Person im Gleisbereich. Die unbekannte männliche Person überschritt unmittelbar vor dem fahrenden Zug die Gleise. Dadurch musste der Lokführer eine Schnellbremsung einleiten. Der Mann verschwand in unbekannte Richtung.

Der zweite Vorfall wurde durch einen Lokführer gegen 18.30 Uhr der Leitstelle der Bundespolizei gemeldet, weil sein Zug im Bereich Dorheim (Wetterau), Höhe einer Schule, durch unbekannte Täter mit Steinen beworfen wurde. Durch den Bewurf wurde die Frontscheibe oberflächlich beschädigt.

Die Nahbereichsfahndungen an den Tatörtlichkeiten verliefen negativ.

Zu den eingeleiteten Ermittlungsverfahren wegen gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr werden Zeugen gesucht.

Sachdienliche Hinweise können unter der Telefonnummer 069/130145-1100 der Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main gemeldet werden.

Hinweis der Bundespolizei:

"Steine die auf fahrende Züge geworfen werden, sind wie Geschosse!". Wenn Scheiben durch Wurfgeschosse durchschlagen werden, ist die Verletzungsgefahr von Reisenden groß. Im Zusammenhang mit Personen- und Sachschäden können auf die Verursacher, neben strafrechtlichen Konsequenzen, auch Schadensersatzansprüche zukommen.

Gleisüberschreitungen an nicht dafür vorgesehenen Stellen, stellen Ordnungswidrigkeiten und Straftaten dar, welche mit Verwarnungsgeld und im schlimmsten Fall mit Freiheitsstrafe geahndet werden. Des Weiteren besteht Lebensgefahr. Züge sind sehr leise, entwickeln aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit eine erhebliche Sogwirkung in Gleisnähe, können nicht ausweichen und haben einen sehr langen Bremsweg. Der Aufenthalt im oder unmittelbar am Gleisbereich ist für Unbefugte verboten und gefährlich. Die Gefahr von Zügen erfasst zu werden ist groß. Schwere, wenn nicht sogar tödliche Verletzungen, können die Folge sein.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main
Monique Schubert
Telefon: 069/130145-1310
E-Mail: monique.schubert@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

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