Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main

BPOL-F: Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main vom Wochenende 12.08. - 15.08.2016

Frankfurt am Main, Gießen (ots) - 1. Diebe überführt und festgenommen

Samstagmorgen, gegen 09 Uhr, wurden durch Zivilfahnder der Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main zwei Taschendiebe im Alter von 20 und 32 Jahren am Fernbahnhof Flughafen Frankfurt am Main festgenommen, weil diese zuvor versucht hatten einen Reisenden zu bestehlen.

Bereits zuvor suchten die beiden Täter im Hauptbahnhof und im Stadtgebiet Frankfurt am Main nach geeigneten Diebstahlsopfern. Am Fernbahnhof Flughafen wurden sie fündig. Ein Reisender befand sich beim Zustieg in einen Zug, als die beiden Männer zuschlugen und in die Jackentasche ihres Opfers griffen. Allerdings ging der Griff ins Leere. Der Reisende hatte keine Diebesgegenstände darin.

Was die beiden Taschendiebe jedoch nicht bemerkten, dass ihre Tat von Beamten beobachtet wurde. Beide Diebe wurden daraufhin festgenommen. Auch wenn sie zunächst bei Ihrem Opfer nichts entwenden konnten, wurde jedoch bei der anschließenden Durchsuchung weiteres Diebesgut von anderen Tathandlungen aufgefunden.

Nach Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Diebstahl, wurden die beiden Täter dem Haftrichter vorgeführt.

2. Reisende im Zug begrabscht - Widerstand gegen Beamte

Auf der Zugfahrt von Gießen nach Frankfurt begrabschte am Samstagabend, gegen 21 Uhr, ein 22-Jähriger Gießner eine 19-Jährige Reisende.

Der junge Mann fasst unvermittelt der jungen Frau an die Brust. Durch lautes Schreien, machte sie auf ihre Situation aufmerksam und meldete den Vorfall dem Zugbegleiter. Dieser verständigte daraufhin die Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main.

Bei Ankunft im Hauptbahnhof wurde er durch Beamte festgenommen und zur Wache verbracht. Weil ihm die polizeilichen Maßnahmen jedoch nicht gefielen, wehrte er sich und versuchte nach den Beamten zu schlagen, ohne Erfolg.

Nach Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Beleidigung auf sexueller Basis und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde er den Haftrichter vorgeführt.

3. Kinder spielen mit Anscheinswaffe im Zug - Polizeieinsatz ausgelöst

Wegen einer sehr kurioser Spielsache von einem 10- und einem 13- Jährigen wurde am Sonntagnachmittag, gegen 17 Uhr, im Hauptbahnhof Frankfurt am Main die Bundespolizei verständigt.

Die beiden Jungen saßen mit Ihrer Mutter in einem abfahrbereiten Zug. Um die Wartezeit zu verkürzen, holten sie aus dem Rucksack eine Soft-Air-Pistole heraus und sprachen über dessen Funktion.

Durch Reisende wurde der Vorfall beobachtet. Da eine Anscheinswaffe sich kaum von einer echten Waffe unterscheidet, wurde durch mehrere Reisenden die Polizei verständigt.

Beamten der Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main stellte das eher kuriose Spielzeug sicher.

Die Mutter konnte danach mit ihren Kindern ihre Reise fortsetzen, allerdings ohne das Spielzeug.

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Monique Schubert
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