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20.10.2019 – 14:45

Polizei Hamburg

POL-HH: 191020-3. Schussabgabe auf renitenten Falschfahrer in Hamburg-Neuallermöhe

Hamburg (ots)

Zeit: 19.10.2019, 15:56 Uhr Ort: BAB 25, Hamburg-Neuallermöhe, Nettelnburger Landweg sowie Hamburg-Allermöhe, Billwerder Ring

Ein Polizeibeamter hat am Samstagnachmittag mehrere Schüsse auf einen Falschfahrer abgegeben, der zunächst vor der Polizei geflüchtet und später gefährdend auf den Beamten zugefahren war. Der psychisch auffällige Mann kam in eine Psychiatrie.

Beim Polizeinotruf waren mehrere Hinweise auf den Falschfahrer eingegangen, der auf den stadteinwärts führenden Fahrstreifen der A 25 in entgegen gesetzter Richtung fuhr.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand stellte sich die Besatzung des FuStw Peter 43/2 daraufhin zunächst an der Anschlussstelle Nettelnburg auf, um das Fahrzeug, einen Pkw Honda mit französischen Kennzeichen, zu stoppen. Dem Fahrer gelang es jedoch, das Einsatzfahrzeug zu umfahren und die Autobahn zu verlassen. Bei seiner Flucht über den Nettelnburger Landweg gefährdete er Moped- und Fahrradfahrer sowie Fußgänger, weil er auch hier zeitweise unter anderem durch den Gegenverkehr fuhr. Der Fahrer wendete und fuhr dann zurück in Richtung Autobahn. In Höhe Fanny-Lewald-Ring versuchte die Besatzung des Peter 43/2 ein weiteres Mal, den Pkw zu stellen. Die Beamten verließen hierzu auch ihr Fahrzeug. Der Mann umfuhr den Streifenwagen erneut und fuhr dann auf einen daneben stehenden Polizeibeamten zu (30). In dieser Gefährdungssituation gab der Beamte mehrere Schüsse auf das Fahrzeug ab. Der Honda wurde zwar getroffen, war aber weiterhin fahrbereit. Der unverletzt gebliebene Fahrer setzte seine Flucht fort.

Letztlich gelang es einer weiteren Funkstreifenwagenbesatzung, den Honda im Billwerder Ring zu rammen und dadurch zu stoppen. Das Einsatzfahrzeug wurde hierdurch erheblich beschädigt.

Der Fahrer, ein 35-jähriger Franzose, ließ sich widerstandslos festnehmen. Der Mann wurde zunächst ans Polizeikommissariat 43 transportiert und dort später einem Amtsarzt vorgeführt. Dieser ordnete die Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie an. Zur Feststellung der Verkehrstauglichkeit erfolgte auch eine Blutprobenentnahme.

Der Honda wurde als Beweismittel sichergestellt und zum Verwahrplatz der Polizei transportiert.

Die weiteren Ermittlungen führen die Verkehrsermittler der Verkehrsstaffel Süd (VD 42).

Abb.

Rückfragen bitte an:

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Telefon: +49 40 4286-56213
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