Polizei Hamburg

POL-HH: 180613-4. Zeugenaufruf nach gefährlicher Körperverletzung in Hamburg-Sternschanze

Hamburg (ots) - Tatzeit: 12.06.2018, 19:00 Uhr Tatort: Hamburg-Sternschanze, Unterführung im Bereich des Bahnhofs

Nachdem ein 21-Jähriger am Dienstagabend im Rahmen einer Auseinandersetzung am U-Bahnhof Sternschanze mit einer Flasche verletzt wurde, sucht die Polizei Hamburg jetzt nach Zeugen. Die weiteren Ermittlungen werden von dem für Körperverletzungen zuständigen Landeskriminalamt (LKA 113) geführt.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand fuhr der 21-Jährige gemeinsam mit einem 19-jährigen Begleiter mit der U3 zum U-Bahnhof Sternschanze. Die beiden Männer wollten sich von hier aus zur S-Bahn begeben. Im Bereich der dorthin führenden Unterführung kamen zwei Männer hinzu und es entwickelte sich zunächst ein verbaler Streit. Plötzlich soll einer der Männer den 21-Jährigen an den Armen gepackt und diese auf dem Rücken des Geschädigten zusammengehalten haben. Der zweite Täter soll den Boden einer herumliegenden Glasflasche abgeschlagen und den Geschädigten mit dem zersplitterten Ende mehrfach am Kopf sowie am Körper verletzt haben.

Der Begleiter des Geschädigten kam diesem zu Hilfe und wurde hierbei an der Hand verletzt. Hierauf sollen die beiden Täter über die Sternschanze in Richtung Weidenallee geflüchtet sein.

Der Geschädigte begab sich aus bislang unbekannten Gründen in die Amandastraße und brach dort zusammen. Passanten alarmierten hierauf die Polizei und Rettungskräfte.

Im Rahmen der Sofortfahndung mit zehn Funkstreifenwagen wurden drei Männer vorläufig festgenommen, jedoch wieder entlassen, da kein dringender Tatverdacht gegen sie begründet werden konnte.

Die beiden Täter werden wie folgt beschrieben:

Täter 1 (hielt den Geschädigten fest):

   -	männlich -	ca. 20 Jahre alt -	ca. 175 cm groß -	Schwarzafrikaner
-	schlank -	schwarze Lederjacke -	schwarze Hose -	trug Turnschuhe 

Täter 2 (setzte die abgebrochene Flasche ein):

   -	männlich -	ca. 18 Jahre alt -	Schwarzafrikaner -	kräftig -	
dunkle Bekleidung -	soll "Umar" o.ä. heißen 

Der Geschädigte wurde in ein Krankenhaus transportiert, dort behandelt und hat das Krankenhaus zwischenzeitlich wieder verlassen. Er erlitt Schnittverletzungen im Bereich des Kopfes, im Oberkörperbereich und am Gesäß. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.

Die Ermittlungen des LKA 113, insbesondere zu den Hintergründen der Tat, dauern an.

Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können bzw. die Tat beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Hinweisnummer 040/ 4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

Uh.

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