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19.02.2017 – 13:56

Polizei Hamburg

POL-HH: 170219-3. Mehrere Festnahmen nach Wohnungsraub und gefährlicher Körperverletzung in Hamburg-Dulsberg

Hamburg (ots)

Tatzeit: 17.02.2017, 04:05 Uhr Tatort: Hamburg-Dulsberg, Schlettstadter Straße

Polizeibeamte haben am vergangenen Samstag einen Mann (31) und zwei Frauen (29,27) vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, bei einem Wohnungsraub in Hamburg-Dulsberg eine 22-jährige Frau schwer verletzt zu haben.

Die 27-Jährige Tatverdächtige, bei der es sich um eine Bekannte des Opfers handelt, erschien zur Tatzeit unter einem Vorwand in Begleitung der 29-Jährigen an der Wohnungstür der Geschädigten. Diese ließ beide zunächst auch in ihre Wohnung. Als sie jedoch bemerkte, dass sich die Frauen offenkundig nur Zutritt in ihre Wohnung hatten verschaffen wollen, versuchte sie, beide wieder aus der Wohnung zu weisen. Dies misslang allerdings. Kurze Zeit später erschien nun der 31-Jährige Tatverdächtige, bei dem es sich ebenfalls um einen Bekannten der 22-Jährigen handelt. Dieser schlug sofort auf die Frau ein, wodurch sie zunächst zu Boden ging. Auf dem Boden liegend trat der 31-Jährige so massiv auf Oberkörper und Kopf der Geschädigten ein, dass sie das Bewusstsein verlor. Als sie erwachte, stellte sie fest, dass ihre Wohnung komplett durchsucht und durchwühlt worden war. Darüber hinaus fehlten Wertgegenstände wie Portemonnaie und Handy. Die 22-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht.

Ermittlungen des für die Region Wandsbek zuständigen Raubdezernates (LKA 154) führten zur Identifizierung der drei Tatverdächtigen. Über die Staatsanwaltschaft Hamburg wurden Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Tatverdächtigen beantragt, die durch das Amtsgericht erlassen wurden. Die Durchsuchungsbeschlüsse wurden vollstreckt, die drei Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. Aufgrund der Tathandlung (Kopftritte) bestand darüber hinaus nunmehr auch der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes. Aus diesem Grunde wurden die weiteren Ermittlungen durch das Landeskriminalamt 41/Mordkommission übernommen.

Der 31-Jährige wurde dem Haftrichter zugeführt, die beiden Frauen mangels Haftgründen wieder entlassen.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, die Ermittlungen dauern an.

Wun.

Rückfragen bitte an:

Polizei Hamburg
Polizeipressestelle, PÖA 1
Ulf Wundrack
Telefon: 040/4286-56210
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
www.polizei.hamburg.de

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