Polizei Hamburg

POL-HH: 141209-3. Hamburger Polizei gegen Hasskriminalität

Hamburg (ots) - Gewalttaten gegen Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle werden von der Polizei konsequent verfolgt. Zur Aufhellung des angenommenen Dunkelfeldes hat sich die Polizei Hamburg in diesem Bereich neu organisiert.

Taten, die ihre Abneigung oder ihren Hass gegen diese Menschen durch verbale oder körperliche Gewalt ausdrücken, sind konsequent zu verfolgen. Das setzt aber voraus, dass die Polizei von den Betroffenen informiert wird und damit Strafermittlungen eingeleitet werden können. Hier setzt ein verändertes Konzept an, mit dem die Polizei Hamburg im Dezember 2014 an den Start geht. Im Mittelpunkt stehen dabei vier polizeiliche Ansprechpartner. Das sind jeweils zwei in der Thematik besonders erfahrene Polizistinnen und Polizisten, die sich künftig pro-aktiv an die "Community" wenden und von Gewalt betroffenen Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen werden.

Polizeipräsident Ralf Martin Meyer: "Die Hemmschwelle, auf die Polizei zuzugehen und anzuzeigen, scheint immer noch hoch. Das dürfte vielfältige Gründe haben. Durch den pro-aktiven Ansatz des polizeilichen Konzeptes können die Ansprechpartner einen wesentlichen Beitrag zur Erhellung des Dunkelfeldes beitragen und den Betroffenen noch besser helfen. Erkenntnisse und Erfahrengen der Ansprechpartner fließen in die Aus-und Fortbildung der Polizei ein."

Die vier Ansprechpartner der Schutz- und Kriminalpolizei arbeiten an unterschiedlichen Dienststellen im Stadtgebiet und sind über eigene Mobiltelefone und ein eigenes Mailpostfach (Ansprechpartner-LSBTI@polizei.hamburg.de) oder telefonisch direkt erreichbar.

Eckhard Carrie, Tel. 0176 - 42852847 Corinna Mietz, Tel. 0176 - 42852848 Birgit Oesterreich, Tel. 0176 - 42852846 Tobias Haak, Tel. 0176 - 42852845

Sw.

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