Polizei Hamburg

POL-HH: 131029-3. Sofortfahndung erfolgreich - Trickdiebe festgenommen

Hamburg (ots) - Tatzeit: 28.10.2013, 13:20 Uhr Tatort: Hamburg-Langenhorn, Höpen

Beamte des Polizeikommissariates 34 haben zwei mutmaßliche Trickdiebinnen (33 und 40 Jahre alt) während einer Sofortfahndung vorläufig festgenommen. Das Fachkommissariat für Trickdiebstahl (ZD 63) hat die Ermittlungen übernommen.

Eine 73-jährige Frau aus Hamburg-Langenhorn alarmierte die Polizei, nachdem sie kurz zuvor bestohlen worden war. An ihrer Wohnungstür hatten zwei Frauen geklingelt und um einen Zettel und einen Stift gebeten. Die jüngere der beiden Unbekannten folgte der Wohnungsinhaberin unaufgefordert bis in die Küche und bat sie, eine Telefonnummer und einige Namen aufzuschreiben. Als die 73-Jährige sie nach ihrer Begleiterin fragte, zog sie eine Tischdecke aus der Tasche und hielt sie vor ihr hoch. Auf eine erneute Nachfrage der Mieterin knüllte die Unbekannte die Tischdecke zusammen und verließ fluchtartig die Wohnung. Die 73-Jährige bemerkte, dass im Wohnzimmer eine Lampe umgekippt war und aus einem Portemonnaie aus dem Wohnzimmerschrank ein mittlerer Geldbetrag fehlte. Daraufhin alarmierte sie sofort die Polizei.

Während der Fahndung mit mehreren Funkstreifenwagen entdeckte die Besatzung des Peter 34/2 wenige Straßen vom Tatort entfernt zwei Frauen, die der abgegebenen Personenbeschreibung entsprachen. Die Polizisten nahmen die Frauen vorläufig fest.

Beamte des Fachkommissariates für Trickdiebstahl übernahmen die weiteren Ermittlungen. Bei der Absuche des mutmaßlichen Fluchtweges entdeckten die Beamten in einem Gebüsch eine Tischdecke, die vermutlich von den beiden Täterinnen weggeworfen worden war. Für weitere Ermittlungen am Tatort wurde ein Hundeführer mit Personenspürhund angefordert. Diensthund "Beppo" begann seine Suche am Tatort und folgte einem Weg bis zum Festnahmeort der 33 und 40 Jahre alten Polinnen.

Die Kriminalbeamten entdeckten auf einer Abzweigung des mutmaßlichen Fluchtweges in einem Gebüsch eine Taschentuchpackung mit etwa 5.000 Euro. Die Beamten stellten das Geld sicher.

Die beiden Beschuldigten machten von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Veh.

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