Polizei Hamburg

POL-HH: 130618-1. Festnahme nach Verdacht der Brandstiftung - Tatverdächtiger dem Amtsgericht zugeführt

Hamburg (ots) - Tatzeit: 18.06.2013, 00:15 Uhr Tatorte: Hmb.-Schnelsen, Kriegerdankweg, Hogenfelder Kamp und Hogenfelder Straße

In der vergangenen Nacht sind insgesamt fünf Fahrzeuge durch Brandstiftung zerstört worden. Ein 20-Jähriger wird als dringend tatverdächtig dem Amtsgericht zugeführt. Seinem 25-jährigen Begleiter konnte keine Tatbeteiligung nachgewiesen werden.

Ein Zeuge rief Polizei und Feuerwehr, weil im Kriegerdankweg ein Fahrzeug in Flammen stand. Wenig später gingen mehrere Anrufe mit Hinweisen auf weitere Brandorte in der Polizeieinsatzzentrale ein. Mehr als 20 Streifenwagen fahndeten nach den Tatverdächtigen. In der Holsteiner Chaussee hielt eine Streifenwagenbesatzung zwei Männer an (20 und 25 Jahre alt) und überprüfte sie. Der 20-Jährige hatte Folie bei sich, in die üblicherweise Grillanzünder verpackt werden. Die Tatverdächtigen wurden dem PK 24 zugeführt.

Im Kriegerdankweg war ein Skoda Fabia in Brand gesetzt worden und in der Hogenfelder Straße ein VW-Golf. Am dritten Tatort, im Hogenfelder Kamp, wurden ein VW Bora und ein Pkw Volvo angezündet. Durch die übergreifenden Flammen wurde ein Ford Fiesta stark beschädigt.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die beiden Tatverdächtigen bereits in der Vergangenheit im Zusammenhang mit Fahrzeugbränden im Raum Schnelsen überprüft worden sind. Am 31.05.2013 um 00:05 Uhr wurde Grillanzünder auf dem Vorderreifen eines Peugeot in der Holsteiner Chaussee angezündet. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, sodass nur der Reifen beschädigt wurde. Wenig später brannte in der Heidlohstraße ein Anhänger, der mit Antiquitäten beladen war. Hier entstand hoher Sachschaden. Am 10.06.2013, gegen 02:23 Uhr, waren zwei Fahrzeuge in der Holsteiner Chaussee angezündet worden. Ein VW-Passat brannte aus, bei einem Ford Ka war der Grillanzünder auf dem Reifen erloschen.

Der 20-Jährige räumte in seiner Vernehmung alle Taten ein. Er wird erkennungsdienstlich behandelt und über die Staatsanwaltschaft dem Amtsgericht zugeführt.

Sw.

Rückfragen bitte an:

Polizei Hamburg
Polizeipressestelle, PÖA 1
Ulrike Sweden
Telefon: 040/4286-56210
Fax: 040/4286-56219
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
www.polizei.hamburg.de

Original-Content von: Polizei Hamburg, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Polizei Hamburg

Das könnte Sie auch interessieren: