Das könnte Sie auch interessieren:

FW-MH: Sturmtief Eberhard trifft auch Mülheim

Mülheim an der Ruhr (ots) - Die Feuerwehr ist derzeit mit über 130 Kräften im Einsatz, sie wird dabei auch ...

POL-ME: Öffentlichkeitsfahndung mit Phantombild nach einem Räuber - Ratingen - 1003078

Mettmann (ots) - Bereits mit unserer Pressemitteilung / ots 1902127 vom 19.02.2019 (als PDF in Anlage) ...

FW-MH: Personen in Notlage im Busbahnhof Mülheim an der Ruhr

Mülheim an der Ruhr (ots) - Um 15.09 wurde der Leitstelle Mülheim an der Ruhr mehrere Personen in Notlage, im ...

14.10.2008 – 22:00

Polizeidirektion Flensburg

POL-FL: Police On Demand (Polizei-Podcast, Folge 29)

Ein Audio

  • policeondemand29.mp3
    MP3 - 2,8 MB - 04:01
    Download

    Flensburg (ots)

    - Querverweis: Audiomaterial abrufbar unter
        http://www.presseportal.de/polizeipresse/p_story.htx?firmaid=6313 -

    Flensburg Bericht über Dreharbeiten zu einem Anti-Alkohol-Spot der Polizei (Problemfeld: Alkoholmissbrauch durch Jugendliche; Länge: 4 min)

    Indikativ/Intro/Teaser/Atmo (40 sec)

    Gut drauf sind sie und auf Krawall gebürstet: die vier alten Omas, die am einem ganz normalen Montagnachmittag in der Flensburger Fußgängerzone herumrandalieren, gegen Mülltonnen treten und die verwunderten Blicke der Passanten auf sich ziehen.

    Viele Menschen bleiben stehen und schauen etwas ungläubig auf eine der Damen, die sich inzwischen offenbar sturzbetrunken auf einer Bank der Flensburger Einkaufsmeile niedergelassen hat.  Einige Leute sind sogar der Meinung, es handele sich hier um einem echten Polizeieinsatz.

    Wenn da nicht diese Kamera und die immer wieder kehrenden Regieanweisungen wären. (zu hören sind Regieanweisungen)

    Was auf den ersten Blick so ulkig wirkt, hat einen ernsten Hintergrund: Hier entsteht ein Kurzfilm, der sich mit dem Thema Alkoholmissbrauch von Jugendlichen befasst.

    Noch nicht allzu lange ist es her, da waren Begriffe wie "Flatratepartys" und "Komasaufen" in aller Munde. Die Zahl von Jugendlichen, die mit Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden, ist in den letzten Jahren bedenklich gestiegen.

    Der hier produzierte Film soll das Problem des Alkoholmissbrauchs aus einem anderen, einem ungewohnten Blickwinkel zeigen.Ulrik Damitz, Präventionsbeauftragter der PD Flensburg:

    Ton 1: "Ja, wir machen hier letztendlich 'nen Rollentransfer. Wir halten den Jugendlichen den Spiegel vor, ja, wollen letztendlich mit den betrunkenen älteren Damen all das anstellen, was betrunkene Jugendliche machen." ( 9 sec)

    Seit Stunden schon dreht Ernst Kahl von der Filmgruppe der Landespolizei unermüdlich Szene für Szene an unterschiedlichen Orten:

    Ton 2: "Ja, wir haben heute Morgen angefangen, hier im Café "Beste Stuv" und haben also unsere Omis dort platziert, und die haben dann also ganz vornehm angefangen, ihren Kaffee zu trinken und Torte zu essen. Und dann haben sie ein Schnäpschen genommen und daraus wurden ganz viele. Und jetzt machen sie jede Menge Blödsinn in der Fußgängerzone"  (16 sec)

    Der Arbeitsaufwand für diese Auftragsproduktion ist erheblich, sagt Kahl:

    Ton 3: "Ja, Material, schätze ich wird bummelig 'ne Stunde sein, und das ist natürlich sehr viel für zwei Minuten. Ich denke mal, wir werden einige Tage zubringen, um dort erst einmal einen Probeschnitt zu machen. Das bekommt dann unser Musiker. Der macht dann die Musik dazu. Dann werden wir das einem jugendlichen Publikum und Fachpublikum vorstellen und dann noch Änderungen vornehmen. Und da wird noch einige Zeit ins Land gehen." (20 sec)

    Unsere angeschickerten Omas allerdings stört das wenig. Bereitwillig geben sie Auskunft, was sie heute so alles zum Frühstück hatten:

    Ton 4: "Butterkuchen...und ein Köm, nö? Einer geht noch, einer geht noch 'rein!" (7 sec)

    Der fertige Film mit den vier lustigen Omis soll schließlich in großen Stückzahlen auf DVD an Schulen verteilt werden, um das Thema Alkoholmissbrauch gezielt im Unterricht zu behandeln. Aber auch andere Verbreitungskanäle seien denkbar, so Damitz:

    Ton 5: "Ich gehe heute davon aus, dass wir auch ins Internet gehen werden mit dem Film. Je nachdem wie sich die Resonanz jetzt zeigen wird, halte ich es auch für durchaus möglich, dass der Film im Fernsehen oder auch als Spot in der Kinowerbung gezeigt wird." (16 sec)

    Auch wenn der Spot einen Schuss Humor verwendet; die Gefahr einer Verharmlosung des Alkoholproblems von Jugendlichen sieht Damitz hingegen nicht:

    Ton 6: "Ich bin überzeugt davon, dass dieser Film Betroffenheit auslösen wird, und ich bin auch davon überzeugt, dass das Risiko - verbunden  mit Alkoholexzessen - sehr deutlich rüberkommt." (11 sec)

    - Beitragsende -

    Das Audiomaterial ist zur honorarfreien Verwendung. Wir bitten jedoch um einen Hinweis, wie Sie das Material eingesetzt haben an pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de.

    Weitere Infos unter www.bist-du-staerker-als-alkohol.de


ots Originaltext: Polizeidirektion Flensburg
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=6313

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Flensburg
- Pressestelle
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Axel Dobrick
Telefon: 0461-484 2010 o. 0151-167 12 669
Fax: 0431-988 6 341078
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

Original-Content von: Polizeidirektion Flensburg, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Polizeidirektion Flensburg
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung