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31.05.2008 – 18:18

Polizeidirektion Flensburg

POL-FL: Absturz eines Sportflugzeuges in Westerland/Sylt hier: Ergänzungen und Aktualisierungen zur Meldung der Polizeidirektion Husum (Krs. Nordfriesland) vom 30.05.2008

    Westerland (ots)

Das Sportflugzeug, Typ Beachcraft A 36, befand sich in den Abendstunden des 30.05.2008 offensichtlich im Landeanflug auf den Flughafen von Westerland. Gegen 18.52 Uhr stürzte das Flugzeug dann aus ungeklärter Ursache auf einen Gehweg, der sich ca. 3 km vor dem Flughafengelände befindet. Der Absturzort liegt in einem Wohngebiet und zudem in unmittelbarer Nähe einer Tennisanlage. Angrenzende Häuser sind nur ca. 50 m von dem eigentlichen Unglücksort entfernt.

    Die Maschine war in Maastricht (Holland) gestartet und insgesamt mit drei Personen besetzt, zwei Geschäftsleute (Immobilienbranche) und eine Sekretärin aus Nordrhein-Westfalen.

    Ein 70-jähriger Passagier konnte sich unmittelbar nach dem Absturz selbständig aus der Maschine befreien und wurde in die Asklepios Nordseeklinik Westerland eingeliefert. Der 63-jährige, erfahrene Pilot, gleichzeitig auch Eigner des Flugzeuges, und seine 31-jährige Begleiterin wurden in der Maschine eingeklemmt. Während die Frau geborgen und schwerverletzt in die Diakonissenanstalt Flensburg ausgeflogen werden konnte, verstarb der Pilot noch während der Bergungsarbeiten an der Unfallstelle.

    Am Einsatz waren folgende Kräfte beteiligt:

    - Schutzpolizei: 11 Beamte/-innen - Kriminalpolizei: 3 Beamte/-innen - 3 Wehren mit ca. 60 Einsatzkräften - DRK: 1 Notarzt u. 10 Rettungssanitäter

    Zudem waren noch zwei Rettungshubschrauber im Einsatz.

    Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) war ebenfalls vor Ort und leitete die (technischen) Untersuchungen ein.

    Das Flugzeugwrack wurde schließlich mittels eines Krans und eines Tiefladers noch in der Nacht in einen Hangar des Flughafens in Westerland verbracht.

    Lebensgefahr für die Überlebenden besteht nicht.

    Die Bezirkskriminalinspektion Flensburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittlungen dauern noch an, so dass zur Absturzursache keine Aussagen getroffen werden können. Mit ersten Ergebnissen der BFU ist frühestens in vier Wochen zu rechnen.


ots Originaltext: Polizeidirektion Flensburg
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=6313

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Bezirkskriminalinspektion Flensburg
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Norderhofenden 1
24937 Flensburg

Pressesprecher: KHK Björn Goos
Telefon: 0461 - 484 3010
Mobil:    0160 - 90 76 39 49
E-Mail:  bjoern.goos@polizei.landsh.de

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