Polizeidirektion Oldenburg

POL-OLD: +++ Regionale Kontrollgruppe der Polizeidirektion Oldenburg kontrolliert mit den Schwerpunkten "Erkennen technischer Mängel an Nutzfahrzeugen" sowie "Ladungssicherung" +++

Bild: Polizeidirektion Oldenburg

Oldenburg (ots) - Am gestrigen Mittwoch, 10. Mai 2017, in der Zeit von 08:45 Uhr bis 15:30 Uhr, führten 25 speziell ausgebildete Polizeibeamtinnen und -beamte der Regionalen Kontrollgruppe der Polizeidirektion Oldenburg eine Kontrolle mit dem Schwerpunkt "Erkennen technischer Mängel an Nutzfahrzeugen" und "Ladungssicherung" durch. Unterstützt wurden die Polizeibeamten durch zwei Mitarbeiter des Landkreises Oldenburg. Die Kontrolle wurde auf der Bundesautobahn 1, in Fahrtrichtung Bremen, auf der Tank- und Rastanlage "Wildeshausen-Süd" durchgeführt.

Insgesamt kontrollierten die Beamten 22 Fahrzeuge, von denen 15 Fahrzeuge zu beanstanden waren. 11 Fahrern wurde vor Ort die Weiterfahrt untersagt.

Bei der Kontrolle eines Sattelzuges, welcher mit einem großen Motorboot beladen war, wurde festgestellt, dass für die gemessene Gesamtbreite von 3,40 Meter eine Ausnahmegenehmigung erforderlich gewesen wäre. Diese konnte der Fahrzeugführer nicht vorlegen. Daher wurde ihm die Weiterfahrt bis auf Weiteres untersagt.

Bei einem slowenischen Sattelzug wurde festgestellt, dass die transportierte Ladung nicht ausreichend gesichert wurde. Zudem wies ein Reifen starke Beschädigungen auf und das Fahrzeug überschritt die zulässige Gesamthöhe, so dass die Weiterfahrt untersagt und eine Sicherheitsleistung erhoben wurde.

Bei einem britischen Gefahrgutzug, beladen mit insgesamt 23.000 Litern brennbarer Flüssigkeit (UN 1993), wurden so eklatante technische Mängel am Tankauflieger festgestellt, dass dieses Fahrzeug bei einer technischen Prüfanstalt vorgeführt werden musste. Hier wurden an dem Fahrzeug noch weitere technische Mängel festgestellt. Unter anderem wurden die vorgeschriebenen Bremswerte nicht erreicht, Bremswellen waren defekt, der Rahmen wies Brüche auf, der Tank war nicht ausreichend gekennzeichnet und Rahmenteile sowie Achsaufhängung waren so stark korrodiert, dass das Fahrzeug als verkehrsunsicher eingestuft werden musste. Eine Vollbremsung hätte der 59-jährige Fahrer in Folge der gravierenden technischen Mängel im beladenen Zustand vermutlich nicht durchführen können. Durch die Halterfirma wurde das Umpumpen der Ladung in Auftrag gegeben. Der verkehrsunsichere Tankauflieger soll in den kommenden Tagen mittels Transport auf einem Tieflieger zurück nach Großbritannien verbracht werden. Es wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von insgesamt 1.100 Euro erhoben.

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