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02.07.2015 – 16:45

Polizeidirektion Oldenburg

POL-OLD: +++ Regionale Kontrollgruppe der Polizeidirektion Oldenburg kontrolliert den gewerblichen Güter- und Personenverkehr +++ Beanstandungsquote von 57 % +++

POL-OLD: +++ Regionale Kontrollgruppe der Polizeidirektion
Oldenburg kontrolliert den gewerblichen Güter- und Personenverkehr  +++  Beanstandungsquote von 57 % +++
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Oldenburg (ots)

Am gestrigen Mittwoch, dem 01.07.2015 kontrollierten 62 speziell 
ausgebildete Polizeibeamte der Regionalen Kontrollgruppe der 
Polizeidirektion Oldenburg den gewerblichen Güter- und 
Personenverkehr. An der Kontrolle nahmen weiterhin Beamte der Polizei
Bremen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zolls, des 
Bundesamtes für Güterverkehr und des Gewerbeaufsichtsamtes teil.

Insgesamt kontrollierten die Beamten 142 Fahrzeuge, von denen 82 
Fahrzeuge zu beanstanden waren. Dies entspricht einer 
Beanstandungsquote von 57 Prozent. 36 Fahrern wurde vor Ort die 
Weiterfahrt untersagt.

Überladung, mangelnde Ladungssicherung und technische Mängel waren 
die häufigsten Mängel. Ebenfalls stellten die Beamten Verstöße gegen 
das Fahrpersonalrecht fest. 


Besonderheiten:


Bei einem Sattelzug aus Portugal, der mit 18 Tonnen Wein beladen auf 
dem Weg nach Hamburg war, stellten die Kontrolleure drei gebrochene 
Bremsscheiben am Auflieger, einen beschädigten Reifen und ein 
defektes Druckluftventil für die Liftachse fest.
Der 44-jährige Fahrzeugführer musste seine Fahrt bis zur Beseitigung 
der Mängel vorerst unterbrechen. Die Beamten leiteten ein 
Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und erhoben eine 
Sicherheitsleistung.

Für einen 44-jährigen polnischen Fahrer eines Sattelzuges endete die 
Weiterfahrt ebenfalls vorerst am Kontrollort, da er ungesichertes 
Gefahr-gut transportierte. Die Beamten leiteten auch hier ein 
Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und erhoben eine 
Sicherheitsleistung.

Bei der Kontrolle eines Autotransporters aus Nordrhein-Westfalen 
stellten die Beamten eine Überladung fest. Der 58-jährige 
Fahrzeugführer musste ein Fahrzeug abladen. Weiterhin wird ein 
Vermögensabschöpfungsverfahren gegen das Unternehmen geprüft.

Weiterhin überprüften die Beamten einen polnischen Sattelzug, der mit
11 Tonnen beladen und auf dem Weg nach Schweden war. Die Kontrolle 
ergab Mängel am Vorderreifen der Zugmaschine und mangelnde 
Ladungssicherung. Nach dem Reifenwechsel und Leistung einer 
Sicherheitsleistung konnte der Fahrer seine Fahrt fortsetzen.

Ein spanischer Sattelzug war mit Doppelbesetzung auf dem Weg von 
Spanien nach Hamburg. Die Kontrolle ergab, dass sich die Zugmaschine 
in einem schlechten technischen Zustand befand. Beide Bremsscheiben 
an der Vorderachse waren gebrochen und es drohte ein Totalausfall der
Bremsanlage an der Vorderachse. Ein amtlich anerkannter 
Sachverständiger stellte daraufhin die Verkehrsunsicherheit des 
Fahrzeugs fest. Erst nach dem Austausch der Bremsscheiben durfte das 
Fahrzeug die Fahrt fortsetzen. Die Beamten ordneten eine 
Sicherheitsleistung in Höhe von 680 Euro an.

Die Beamten kontrollierten einen deutschen Sattelzug mit einem 
Fahrgeschäft auf dem Rückweg vom Jahrmarkt zum Firmensitz. Die 
transportierte Geisterbahn musste aufgrund von Auflagen in der 
jüngeren Vergangenheit durch Metallverstrebungen verstärkt werden. 
Dabei wurde versäumt, dass sich das Gewicht des Fahrgeschäfts 
erheblich erhöht hat. Statt der genehmigten etwa 42 Tonnen wog das 
Fahrzeug jedoch 46 Tonnen. Vor der Weiterfahrt musste der Unternehmer
eine neue Genehmigung beantragen. Außerdem erwartet den Unternehmer 
ein Bußgeldverfahren.

Der 57-jährige Fahrer eines LKW musste seine Fahrt an Ort und Stelle 
untersagt werden. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass
dieser für Deutschland keine gültige Fahrerlaubnis besaß. In der 
Vergangenheit wurde ihm in Deutschland das Recht aberkannt von einer 
ausländischen Fahrerlaubnis Gebrauch zu machen. Es musste ein anderer
Fahrer erscheinen, um das Fahrzeug weiter zu fahren.




 

Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Oldenburg
Pressestelle
Theodor-Tantzen-Platz 8
26122 Oldenburg
Tel.: 0441/799-1041/-1042/-1045
E-Mail: pressestelle@pd-ol.polizei.niedersachsen.de
Homepage: www.polizei-oldenburg.de

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