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29.10.2014 – 10:26

Polizeidirektion Oldenburg

POL-OLD: +++ Abschluss der Geschwindigkeitsmesswochen in der Polizeidirektion Oldenburg +++ 344.000 gemessene Fahrzeuge an 708 Messstellen +++

POL-OLD: +++ Abschluss der Geschwindigkeitsmesswochen in der Polizeidirektion Oldenburg +++ 344.000 gemessene Fahrzeuge an 708 Messstellen +++
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Oldenburg (ots)

Cloppenburg. Cuxhaven. Delmenhorst. Diepholz. Oldenburg. Ver-den. Wilhelmshaven.

Mit dem Abschluss der Geschwindigkeitsmesswoche in der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 20. bis zum 25. Oktober 2014 beendete die Polizeidirektion Oldenburg die schwerpunktorientierte Verkehrssicherheitsarbeit des Jahres 2014.

Die Geschwindigkeitsmesswochen sind Teil der Verkehrssicherheitsinitiative 2020. Ziel dieser Initiative ist es, die Anzahl der Getöteten und Schwerverletzten im Straßenverkehr bis ins Jahr 2020 um mindestens ein Drittel zu reduzieren und damit das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken.

Die Polizeiinspektionen Cuxhaven, Diepholz, Verden/Osterholz, Cloppenburg/Vechta, Wilhelmshaven/Friesland, Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch und Oldenburg-Stadt/Ammerland beteiligten sich an der Aktion und errichteten in den jeweils bekannten Unfallbrennpunktbereichen insgesamt 708 Messstellen, an denen im Verlaufe der einzelnen Überwachungszeiträume die gefahrenen Geschwindigkeiten von insgesamt über 344.000 Fahrzeugen gemessen wurden.

Etwa 16.000 Fahrzeugführer überschritten dabei die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 75 % davon kamen mit einem Verwarngeld davon; etwa 3.200 der Geschwindigkeitsverstöße werden ein Bußgeld nach sich ziehen. 225 Verkehrssünder müssen mit einem Fahrverbot rechnen.

Die Bilanz der Messwochen im Jahr 2014 ist jedoch insgesamt positiv: Rund 95 % der kontrollierten Verkehrsteilnehmer hielten sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit.

Negative Rekorde gibt es dennoch genügend: Während der Geschwindigkeitsmesswoche der Polizeiinspektion Cloppenburg-Vechta wurde am 17. Mai 2014 auf der B 72 ein Motorradfahrer gemessen, der anstelle der erlaubten 100 km/h mit Tempo 222 durch die Messstelle raste. Für einen derartigen Verstoß sind ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein dreimonatiges Fahrverbot vorgesehen.

Am 22. Juli 2014 registrierten Mitarbeiter der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch einen Pkw, der in einer 70-er Zone an der B 212 trotz Überholverbotes und Gegenverkehr ein Geschwindigkeitsmessfahrzeug der Polizei überholte. Gegen den 27-jährigen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Die Polizeidirektion Oldenburg plant auch für das Jahr 2015 wieder Geschwindigkeitsmesswochen, an denen sich jede Inspektion beteiligen wird. Auch außerhalb dieser Maßnahmen wird die Polizei mit hohem Personaleinsatz zu unterschiedlichen Zeiten und an ständig wechselnden Messstellen unterwegs sein, um einer Steigerung der Zahl von Unfällen mit schweren Folgen entgegenzuwirken.

Die Überschreitung der gefahrenen Geschwindigkeit wirkt sich bei einem Verkehrsunfall besonders negativ aus: jeder vierte Verkehrsunfall mit schweren Folgen ist auf die Unfallursache Geschwindigkeit zurückzuführen. "Unser Ziel ist es auch weiterhin, die Verkehrsteilnehmer zu erreichen und zu einer angepassten und rücksichtsvollen Fahrweise zu bewegen. Jeder einzelne Fahrzeugführer kann dazu beitragen, die Zahl der Unfälle dadurch weiter zu reduzieren", so Polizeivizepräsident Dieter Buskohl.

Rückfragen bitte an:

Stephan Klatte
Polizeidirektion Oldenburg
Pressestelle
Theodor-Tantzen-Platz 8
26122 Oldenburg
Tel.: 0441/799-1041/-1042/-1044
E-Mail: pressestelle@pd-ol.polizei.niedersachsen.de
Homepage: www.polizei-oldenburg.de

Original-Content von: Polizeidirektion Oldenburg, übermittelt durch news aktuell

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