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25.07.2014 – 08:38

Polizeidirektion Oldenburg

POL-OLD: +++ Kontrolle des gewerblichen Güter - und Personenverkehrs mit Schwerpunkt "Technik" +++ 26 von 37 kontrollierten Fahrzeugen mussten beanstandet werden +++

POL-OLD: +++ Kontrolle des gewerblichen Güter - und Personenverkehrs mit Schwerpunkt "Technik" +++ 26 von 37 kontrollierten Fahrzeugen mussten beanstandet werden +++
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Oldenburg (ots)

Wildeshausen.

Eine Beanstandungsquote von 70 Prozent war das Ergebnis einer Verkehrskontrolle der Regionalen Kontrollgruppe der Polizeidirektion Oldenburg, die gestern an der Tank- und Rastanlage Wildenhausen entlang der A 1 (Richtungsfahrbahn Bremen) stattfand.

Unter dem Schwerpunkt "Erkennen technischer Mängel an Nutzfahrzeugen" überprüften die 23 Beamtinnen und Beamten in der Zeit von 8.30 bis 15 Uhr den Zustand von insgesamt 37 Fahrzeugen. Bei einem Großteil der kontrollierten Fahrzeuge handelte es sich um Nutzfahrzeuge mit mehr als 12 Tonnen (zulässiges Gesamtgewicht). Den Fahrern von 10 Fahrzeugen musste nach der Kontrolle zunächst die Fahrt untersagt werden, da die festgestellten technischen Mängel eine sichere Weiterfahrt unmöglich machten.

Herausragende Feststellungen:

Der 37-jährige Kraftfahrer eines Sattelzugs aus Spanien hatte etwa 23 Tonnen Wein transportiert. Der Sattelanhänger durfte aus Gründen der Verkehrssicherheit die Kontrollstelle nicht mehr verlassen, da zwei Bremsscheiben gerissen waren und vollständig zu brechen drohten. Dies hätte den vollständigen Verlust der Bremswirkung an den betreffenden Bremsen zur Folge gehabt. Die Bremsscheiben mussten gewechselt werden. Vom Fahrer und dem Halter wurden insgesamt 650,- Euro Sicherheitsleitung einbehalten.

Ein portugiesischer Sattelzug (Foto) auf dem Weg nach Hamburg transportierte etwa 7 Tonnen Wein und Fliesen. Das Fahrzeug war in einem außergewöhnlich schlechten Zustand: Am Sattelanhänger waren drei Bremsscheiben gebrochen und die Aufnahme von zwei Stoßdämpfern war ausgeschlagen. Auch die Bereifung hinterließ keinen besseren Eindruck. Zwei Reifen am Sattelanhänger waren so stark abgenutzt, dass die zulässige Mindestprofiltiefe von 1,6 mm unterschritten wurde. Ein Reifen war durch einen Fremdkörper stark beschädigt worden. Auch an der Sattelzugmaschine wies die Lauffläche eines Reifens Schäden auf. Die Kontrollteams zogen einen vereidigten Kraftfahrzeug-Sachverständigen hinzu, der das Fahrzeug vor Ort begutachtete. Im Anschluss ordnete der Landkreis Oldenburg als zuständige Behörde die Außerbetriebsetzung des Sattelanhängers an. Die Zulassungspapiere und das Kennzeichen wurden eingezogen. Gegen den Halter wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1000 Euro angeordnet. Der 46 jährige Fahrer hatte 200 Euro zu entrichten. Aufgrund der umfangreichen Reparaturarbeiten wurde durch den Halter eine portugiesische Werkstatt beauftragt, die sich auf den Weg zur Kontrollstelle machte. Zur Wiedererlangung der Zulassung muss der Sattelanhänger im reparierten Zustand erneut einem Sachverständigen vorgeführt werden.

Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Oldenburg
Pressestelle
Stephan Klatte
Theodor-Tantzen-Platz 8
26122 Oldenburg
Tel.: 0441/799-1041
E-Mail: pressestelle@pd-ol.polizei.niedersachsen.de
Homepage: www.polizei-oldenburg.de

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