Polizeipräsidium Oberhausen

POL-OB: In die Schule - Nicht in den Rettungswagen - 1800 rote Sicherheitskappen an Schüler verteilt

Foto frei zu redaktionellen Zwecken für diese Aktion (2)
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Oberhausen (ots) - Schulanfänger im Straßenverkehr in Oberhausen sollen sicherer unterwegs sein. Dafür setzen sich die Verkehrswacht Oberhausen, die Dekra gemeinsam mit der Polizei Oberhausen ein. Die Beteiligten verteilen jetzt rote Kappen an alle i-Dötzchen. Sicherheit mit Köpfchen, das ist das Motto unter dem die roten Kappen mit auffälligen Reflektionsstreifen an Erstklässler verteilt werden.

Denn Kinder werden auf Grund ihrer Körpergröße von anderen Verkehrsteilnehmern schon einmal übersehen. Auch parkende Autos und unübersichtliche Kreuzungen bilden dabei ebenfalls Gefahrenquellen. Wenn Kinder also nicht durch ihre Größe auffallen, müssen sie durch andere Hilfsmittel erkennbarer werden.

Diese signalroten Kappen bieten für Kinder einen doppelten Schutz: Bei Tageslicht hat die Farbe Signalwirkung und macht die Autofahrer auf die i-Dötzchen aufmerksam. Im Dunkeln sorgt der rundum reflektierende Leuchtstreifen dafür, dass die Kinder schon von Weitem gesehen werden können.

"Also morgens immer coole roten Kappen tragen - und damit sicherer zur Schule gehen.", erklärt Willi Taubner, Verkehrssicherheitsberater der Polizei und Vorsitzende der Verkehrswacht Oberhausen.

Es ist eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Maßnahme, um die Kinder im Straßenverkehr zu schützen. Gezielt setzen sich die Akteure für die Sicherheit der schwächsten und unerfahrensten Verkehrsteilnehmer ein.Alle Eltern können helfen und sollten auch bei der Kleidung, den Schuhen und den Schulranzen der Kinder auf reflektierende, auffällige Elemente achten. Die Kinder sind für die Autofahrer einfach besser zu sehen - vor allem in der Dämmerung und bei Dunkelheit. Größe und Gewicht des Schulranzens beeinflussen das Unfallrisiko von Schulanfängern ebenso. Ein zu großer oder zu schwerer Schulranzen schränkt die Bewegungsfreiheit ein und erschwert das schnelle Reagieren in Gefahrensituationen.

Und jetzt kommt die Winterzeit. Das heißt der Schulweg beginnt fast regelmäßig im Dunklen.

"Liebe Verkehrsteilnehmer achtet bitte auf alle Kinder. Wir hoffen das die roten Kappen zusätzlich helfen, dass die Kinder besser zu sehen sind," ergänzt Norbert Todt von der Dekra, "wir wollen vor allem, dass sie sicher in die Schule kommen und nicht in einen Rettungswagen."

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