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07.08.2020 – 12:08

Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1094) Falsche Handwerker unterwegs - Seniorin bestohlen

Nürnberg (ots)

Am Donnerstagmittag (06.08.2020) wurde eine Seniorin im Stadtteil Großreuth hinter der Veste Opfer von falschen Handwerkern. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Kurz nach 12:00 Uhr klingelte ein Mann bei dem betagten Opfer in der Füchtbauerstraße und gab sich als Handwerker aus. Er müsse einen angeblichen Rohrschaden überprüfen. Die Bewohnerin wurde aufgefordert, das Wasser in der Dusche laufen zu lassen. Währenddessen schaute sich der Unbekannte in der Wohnung um und entwendete Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Hundert Euro. Das Opfer bemerkte den Diebstahl, nachdem der Täter die Wohnung verlassen hatte und verständigte die Polizei. Eine Beschreibung des Täters war der alten Dame nicht möglich.

Im Rahmen einer anschließenden Hausbefragung konnte ein Nachbar (32) zwei Männer beschreiben, die sich zur Tatzeit vor dem Haus aufgehalten hatten.

Beschreibung:

1. Mann: ca. 20 Jahre alt, 170 cm groß, schlank, kurze Haare.

2. Mann: dicke Statur, bekleidet mit grauem T-Shirt mit seitlichen roten Streifen.

Die weitergehenden Ermittlungen hat das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernommen. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 entgegen.

In diesem Zusammenhang rät die Polizei zu folgendem Verhalten: Erstes Ziel aller Trickdiebe- und betrüger an der Haus- und Wohnungstür ist, sie wollen unter einem Vorwand eingelassen werden, damit sie mit dem Opfer allein sind. So brauchen sie keine Zeugen und keine Hilfe für das Opfer zu befürchten. Eine beliebte Masche ist, wie in diesem Fall, sich als angeblicher Handwerker von den Elektrizitäts-, Gas- oder Wasserwerken vorzustellen. Lassen Sie in einem solchen Fall nur Handwerker ein, die Sie selbst bestellt haben oder von der Hausverwaltung angekündigt wurden. Im Zweifel rufen Sie vorher die jeweilige Firma oder Einrichtung an, indem Sie sich die Telefonnummer selbst heraussuchen, bevor Sie jemanden in die Wohnung lassen.

Robert Sandmann/n

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