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10.12.2019 – 13:47

Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1755) Aktuelle Warnung vor angeblichen Polizeibeamten

Mittelfranken (ots)

Am Dienstag (10.12.2019) wurden zahlreiche Anrufe angeblicher Polizeibeamter überwiegend in den Landkreisen Neustadt a.d. Aisch und Erlangen-Höchstadt gemeldet. Das Polizeipräsidium Mittelfranken warnt erneut vor der Betrugsmasche.

Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg registrierte im Laufe des heutigen Tages vermehrt Anrufe falscher Polizeibeamter vorwiegend im Bereich Neustadt a.d. Aisch und Herzogenaurach. Die bislang unbekannten Täter geben sich am Telefon in mindestens 20 Fällen als Polizeibeamte aus und versuchen mittels geschickter Gesprächsführung Bargeld sowie Wertgegenstände zu erbeuten.

Bislang reagierten alle Betroffenen erfreulicherweise richtig, beendeten das Telefonat und übergaben keine Wertgegenstände.

Die Beamten des Fachkommissariats haben alle weiteren Ermittlungen übernommen. Auf Grund des hohen Anrufaufkommens warnt das Polizeipräsidium erneut eindringlich vor der perfiden Betrugsmasche und gibt folgende Verhaltenstipps:

   -  Seien Sie misstrauisch bei solchen Anrufen! Lassen Sie sich am 
      Telefon nicht unter Druck setzen und beenden Sie das Telefonat 
      sofort. 
   -  Gehen Sie am Telefon nicht auf Fragen zu Ihrer finanziellen 
      Situation oder den Besitz von Wertsachen ein. Die Polizei fragt
      Sie grundsätzlich nicht nach Bargeld oder Wertsachen, ohne dass
      durch Sie vorher Anzeige erstattet wurde. 
   -  Rufen Sie selbst bei ihren Verwandten / Bekannten nach, ob der 
      Sachverhalt so stimmt 
   -  Übergeben Sie niemals Geld an Personen, die Ihnen unbekannt 
      sind. Hinterlegen Sie es niemals an Örtlichkeiten für 
      unbekannte Abholer. 
   -  Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung! 
   -  Fordern Sie von Amtspersonen immer den Dienstausweis, ob in 
      Uniform oder Zivilkleidung. Überprüfen Sie diesen sorgfältig. 
   -  Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Polizei an. Suchen 
      Sie die Telefonnummer selbst heraus und fragen konkret nach dem
      Polizeibeamten, der dort beschäftigt sein soll. Notieren Sie 
      sich den Namen des vermeintlichen Beamten. Ziehen Sie einen 
      Nachbarn bzw. eine Person Ihres Vertrauens hinzu. 
   -  Beachten Sie, dass es den Tätern mittlerweile möglich ist, 
      echte Rufnummern der Polizeidienststellen im Display anzeigen 
      zu lassen. 
   -  Scheuen Sie sich nicht den Notruf unter der 110 zu wählen, wenn
      Ihnen etwas verdächtig vorkommt. Durch eine schnelle Meldung 
      unterstützen Sie die Arbeit der Polizei. 
   - 	Seien Sie aufmerksam, wenn in Ihrer Nachbarschaft ältere 
     Menschen alleine leben, sprechen Sie über dieses Phänomen. 
   -   Angehörige bitten wir, ihre älteren Verwandten zu informieren.
       / Michael Petzold 

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelfranken
Präsidialbüro - Pressestelle
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D-90443 Nürnberg
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Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken im Internet:
http://ots.de/P4TQ8h

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