Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (589) Alkoholisierte "Dauerkunden"

        Nürnberg (ots) - Zum streitbaren Paar entwickelte sich seit
August 2000 ein Paar im Westen der Stadt Nürnberg. Der letzte
Polizeieinsatz wurde von den Dauerkunden in der Nacht vom 28. auf
29.03.2002 heraufbeschworen. Die 47-jährige Frau hatte die Polizei
gerufen, weil ihr 52-jähriger Ex-Freund vor ihrer Wohnungstüre
randalierte. Als die Streife eintraf, stritten sich die beiden in
der Wohnung, und der Bruder der Frau vermittelte. Schließlich wurde
der 52-Jährige aus der Wohnung begleitet.

  Um 00.40 Uhr wurde die Polizei erneut alarmiert. Die eingesetzte
Streife konnte jedoch keine Feststellungen treffen, und auch die
Mitteilerin war nicht mehr erreichbar.

  Um 01.15 Uhr wurde vom Bruder der 47-Jährigen der Rettungsdienst
angefordert. Die Frau hatte ihrem Ex-Freund eine Glasschale auf den
Kopf geschlagen, wobei sein Ohr mittig durchtrennt wurde. Als Grund
hierfür nannte sie, dass er sie vorher am Hals gepackt habe. In
einem Krankenhaus wurde das Ohr wieder genäht.

  Bei beiden Streithähnen wurde ein Alkotest durchgeführt, der bei der
Frau einen Wert von 2,51 Promille ergab und bei ihrem Freund von
2,10 Promille, weshalb beide in zwei nebeneinander liegenden Zellen
der Polizeiinspektion Nürnberg-West ihren Rausch ausschlafen
durften.

  Bemerkenswert ist, dass der Verletzte von einem Unfall sprach und
nicht wollte, dass gegen seine "große Liebe" Anzeige erstattet wird.
Die Frau dagegen verstand den ganzen Aufwand nicht, weil "es doch
keinen Toten gegeben habe".

  Unter Alkoholeinfluss geraten die beiden häufig aneinander, und aus
diesem Grunde waren in den letzten Monaten 10 Polizeieinsätze
erforderlich. Erst am 04.03.2002 hatte der Mann seine Freundin
gewürgt, so dass ihr schwarz vor den Augen wurde und die Luft weg
blieb. Sie revanchierte sich mit einem Kniestoß in seinen Unterleib
und kratzte ihn massiv am Oberkörper. Damals war Strafanzeige wegen
Körperverletzung erstattet worden. Auch diesmal wurde wieder ein
neues Verfahren eingeleitet.



ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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