Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1874) Eindringliche Warnung vor Trickdieben

      Nürnberg (ots) - Wieder einmal nutzten Trickdiebe die
Gutgläubigkeit älterer Mitbürger im Stadtgebiet Nürnberg. Vom
02.10.2001 bis 03.10.2001 wurden der Polizei bislang vier Fälle
angezeigt, in denen sich bislang Unbekannte das Vertrauen der
alten Leute erschlichen, indem sie sich als angeblicher
Verwandter (Neffe) oder auch als Polizeibeamte ausgegeben haben.

    So wurden am 02.10.2001, gegen 18.30 Uhr, in der Bauvereinstraße im Nürnberger Stadtteil Wöhrd ein 87-jähriger Rentner und eine 81-jährige Rentnerin Opfer eines Trickdiebes, der sich den beiden gegenüber als angeblicher Neffe ausgegeben hatte. Als der Unbekannte die Wohnungen wieder verlassen hatte, fehlte beiden Opfern Bargeld von insgesamt 6.000 DM.

Beschreibung des Trickdiebes:     Ca. 30 - 40 Jahre alt, etwa 170 cm groß, sprach hochdeutsch, trug dunkle Stoffhose, eine grau/beige Windjacke und eine dunkle Schirmmütze. Er führte ein dunkles Herrenfahrrad mit.

    Mit der gleichen Masche schädigte am 03.10.2001, gegen 10.00 Uhr, ein ebenfalls Unbekannter in der Bauerngasse im Nürnberger Stadtteil Gostenhof eine 81-jährige Rentnerin um insgesamt 800 DM.

    Als falsche Polizeibeamte traten am 02.10.2001, gegen 18.30 Uhr, in der Meuschelstraße in Nürnberg-Maxfeld zwei ebenfalls bislang Unbekannte auf. Unter dem Vorwand, in einem zurückliegenden Fall nachermitteln zu müssen, verschafften sie sich Zutritt in die Wohnung einer 90-jährigen Frau. Diese war tatsächlich bereits im Juli 2001 Opfer von zwei Trickdiebinnen geworden, die sich ihr gegenüber als angebliche Krankenschwestern ausgegeben haben. Die beiden Trickdiebe ließen sich den Schmuck der alten Frau zeigen und verließen anschließend wieder die Wohnung. Wenig später musste das Opfer feststellen, dass ihr aus einem Schmuckkästchen Schmuck im Wert von mehreren 10.000 DM fehlte.

Beschreibung der falschen Polizeibeamten:     Beide ca. 40 - 50 Jahre alt, etwa 170 cm groß, dickliche Figur, rundes Gesicht, dunkle, kurze Haare, trugen dunkle Anzüge und sprachen angeblich mit polnischem Akzent.

    Vor einem weiteren Auftreten dieser Trickdiebe wird gewarnt. Die Polizei rät:

· Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung! · Öffnen Sie Türen immer nur mit vorgelegtem Sperrbügel!     · Rufen Sie im Zweifel vor Einlass bei der Behörde an und suchen Sie die Telefonnummer selbst heraus! · Fordern Sie von Amtspersonen immer den Dienstausweis!

    Beim Auftreten verdächtiger Personen wird gebeten, unmittelbar die Polizeieinsatzzentrale über Notruf 110 zu verständigen.

    Sachdienliche Hinweise zu den geschilderten Fällen nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer (0911) 211-3333 entgegen.

ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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