Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (249) Polizeiliche Bilanz zum Bundesligaspiel 1. FC Nürnberg - FC Bayern München

Nürnberg (ots) - Am 08.02.2014 fand im Nürnberger Stadion das fränkisch-bayerische Fußballderby zwischen dem 1. FCN und Bayern München statt. Aus polizeilicher Sicht verlief der Einsatz sehr zufriedenstellend.

Sowohl die Anreisephase aller Fans als auch die Zeit unmittelbar vor dem Spiel brachte keine größeren polizeilichen Probleme. Drei gefälschte Eintrittskarten wurden sichergestellt, ein angetrunkener Heimfan leistete bei einer Personalienfeststellung Widerstand und ein Gästefan führte beim Betreten des Stadions einen Feuerwerkskörper mit. Entsprechende Anzeigen wurden erstattet. Neun Personen durften das Stadion wegen starker Alkoholisierung nicht betreten.

Während des Spiels kam es immer wieder zu kleineren verbalen Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppen. In einem Fall versetzte ein Gästefan einem Clubfan einen Kopfstoß. Anzeige wurde erstattet.

Unmittelbar nach dem Führungstreffer der Gäste zündeten Unbekannte mehrere rot-weiße Rauchbomben. Hier muss die Auswertung der vorhandenen Videoaufzeichnungen abgewartet werden.

Ca. 15 Minuten vor dem Spielende zeigten Vermummte im Block der "Ultras" (Nürnberg) das vor mehreren Jahren geraubte Banner des Gastvereins "Südkurve - Herz und Seele unseres Vereins" und zerrissen es in mehrere Stücke. Ein Teilstück konnte noch sichergestellt werden. Auch hier liegen Aufzeichnungen der Videoüberwachungsanlage vor, deren Auswertung ebenfalls noch abzuwarten bleibt.

Auf Grund dieses Vorfalls versuchten Gästefans mehrmals, in den Nordbereich bzw. die Nordkurve des Stadions zu gelangen. Starke Polizeikräfte verhinderten dies. Eine weitere Gruppe Gästefans drückte wenig später ein Außentor des Gästebereiches ein. Anschließend versuchten mehrere Hundert Personen erneut, in die Nordkurve zu den Heimfans durchzudringen. Auch hier gelang es der Polizei, dies zu unterbinden.

Die Nachspielphase verlief im Großen und Ganzen komplikationsfrei. Lediglich 20 - 30 Heimfans hatten versucht, Kontakt mit den Gästefans aufzunehmen. Dies unterbanden wiederum starke Polizeikräfte, teilweise durch Einsatz unmittelbaren Zwanges. Drei Heimfans wurden dabei festgenommen, entsprechende Ermittlungsverfahren (u.a. wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte) eingeleitet.

Bert Rauenbusch/sg

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