Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (786) Mutmaßlicher Kupferdieb festgenommen

Stein (ots) - Am frühen Sonntagmorgen, 05.05.2013, nahm die Polizei in Stein (Lkr. Fürth) einen 36-jährigen Mann unter Zuhilfenahme eines Diensthundes fest. Er wird verdächtigt, in das leerstehende Möbelhaus in der Deutenbacher Straße eingebrochen zu sein, um dort Kupferkabel zu entwenden.

Ende letzter Woche nahm die Fürther Kriminalpolizei die Ermittlung gegen unbekannt auf, nachdem in der Zeit von 29.04.2013 bis 03.05.2013 in das besagte Anwesen eingebrochen worden war. Man hatte sich über ein eingeschlagenes Fenster Zutritt in das ehemalige Möbelhaus verschafft und dort Kupferkabel im Wert von mehreren Hundert Euro gestohlen. Dieses wurde am vergangenen Freitag bei der Polizei angezeigt, die im Rahmen der Spurensicherung auf zurückgelassenes Tatwerkzeug im Objekt stieß und es nunmehr verstärkt in den Fokus ihrer Streifentätigkeit rückte.

Am Sonntag fiel dann gegen 02:45 Uhr eine Person in der Deutenbacher Straße auf, die sich in der Nähe des besagten Möbelhauses verdächtig machte und daher kontrolliert wurde. Zeitgleich umstellte die Polizei den Gebäudekomplex weitläufig, um gegebenenfalls weitere Verdächtige an der Flucht zu hindern. In dem Anwesen selbst wurden dann zwar keinerlei Aktivitäten festgestellt, allerdings hörte eine Polizeistreife auffällige Geräusche im umliegenden Buschwerk und man zog zur Absuche einen Diensthundeführer hinzu. Der Beamte und sein Hund "Boss" fanden schließlich einen 36-Jährigen im Gestrüpp liegend, der zum Einbruch geeignetes Werkzeug bei sich hatte. Es folgte daraufhin seine Festnahme und bei genauer Inaugenscheinnahme des Möbelhauses stellte sich heraus, dass erneut eingebrochen wurde und dort wiederum mehrere Kupferkabel angegangen wurden.

Das zuständige Fachkommissariat hat jetzt ein Ermittlungsverfahren gegen den 36-jährigen Mann eingeleitet und geht derzeit davon aus, dass er beide Einbrüche begangen hat. Bis dato wollte er sich dazu aber nicht äußern. Ob auch die genannte kontrollierte Person mit den Taten in Zusammenhang gebracht werden kann, ist noch Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

Alexandra Oberhuber

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