Polizeiinspektion Stade

POL-STD: Polizei kontrolliert Autofahrerinnen und Autofahrer im gesamten Landkreis

POL-STD: Polizei kontrolliert Autofahrerinnen und Autofahrer im gesamten Landkreis
ehemailiger Kreisbrandmeister Ewald Koch in der Kontrolle in Stade

Stade (ots) - 1. Polizei kontrolliert Autofahrerinnen und Autofahrer im gesamten Landkreis

Die Teilnahme am Straßenverkehr ist für nahezu jeden Einwohner Deutschlands eine alltägliche Angelegenheit. Sie ist jedoch mit Gefahren verbunden. Um Verletzungsfolgen bei einem Unfall zu minimieren, sind Sicherheitseinrichtungen wie Sicherheitsgurt, Kinderrückhaltesystem und Schutzhelm unentbehrlich. Werden diese nicht genutzt, so steigt laut Untersuchungen das Risiko, bei einem Unfall schwer verletzt oder gar getötet zu werden, deutlich an; bei ungesicherten Kindern sogar um das Siebenfache. Insbesondere bei Kindern kommt es dabei sowohl auf die Sicherung selbst als auch auf die Qualität der genutzten Rückhaltesysteme an. Eine falsche Nutzung kann im schlimmsten Fall zu einem gänzlich aufgehobenen Schutz für das Kind führen. Das Unfallrisiko motorisierter Zweiradfahrer -im Vergleich zu anderen Kraftfahrzeugführern- ist siebenmal höher. Da passive Sicherheitseinrichtungen wie Knautschzone und Airbag nicht vorhanden sind, steigt das Risiko schwerer Unfallfolgen (hier: schwere oder tödliche Verletzungen) erheblich an. Deshalb ist das Tragen eines Schutzhelmes unverzichtbar.

Eine im Jahr 2010 durch das Bundesamt für Straßenwesen (BASt) durchgeführte Untersuchung ergab, dass die Nutzung der verschiedenen Rückhaltesysteme durch die Verkehrsteilnehmer in Deutschland etwa bei 98 Prozent liegt. Somit kommt diesen Sicherheitseinrichtungen im Kraftfahrzeugverkehr eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung zu; dieses gilt auch für die Einhaltung der Helmpflicht.

Da Rückhaltesysteme und Schutzhelme einen nicht unerheblichen Beitrag zur Sicherheit des Verkehrsteilnehmers im Straßenverkehr leisten, haben die haben die nord- und ostdeutschen Bundesländer auch für dieses Jahr wieder beschlossen, länderübergreifende Schwerpunktaktionen zur Bekämpfung der Verstöße gegen die Pflicht der vorgeschriebenen Nutzung von Rückhaltesystemen und Schutzhelmen durchzuführen.

An diesen Schwerpunktaktionen hat sich die Polizeiinspektion Stade am gestrigen Dienstag, von 00:00 h bis 24:00 h beteiligt und im gesamten Landkreis Kontrollen durchgeführt.

An insgesamt 26 Kontrollstellen wurden von den eingesetzten 36 Beamtinnen und Beamten 81 Fahrzeugführerinnen, Fahrzeugführer und Mitfahrer bei ihrer Kontrolle beanstandet.

Dabei wurden 73 Mal bei Erwachsenen gegen die Gurtpflicht verstoßen und 2 Mal Kinder nicht vorschriftsmäßig gesichert.

3 Mal wurde die Benutzung eines Mobiltelefons am Steuer geahndet, 2 Mal war die Betriebserlaubnis durch einen nicht ordnungsgemäß montierten Auspuff und eine Tieferlegung erloschen.

2 Autofahrer unterzogen sich freiwillig einem Drogenvortest, der aber negativ ausfiel und zwei Autofahrer waren bei Rot über die Ampel gefahren.

Alle Ertappten müssen nun neben einem Bußgeld unter Umständen auch noch mit Punkten in Flensburg rechnen.

Als einer der ersten Autofahrer, die in eine Kontrollstelle gerieten, wurde in Stade in der Bremervörder Straße auch der ehemalige Kreisbrandmeister des Landkreises Stade Ewald Koch aus Bützfleth angehalten.

Wie die meisten Autofahrerinnen und Autofahrer befürwortete auch er die Kontrollen, die zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und der damit verbundenen Senkung der Unfallzahlen mit getöteten und verletzten Personen beitragen.

Nach kurzer Überprüfung konnte er dann seine Fahrt fortsetzen.

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