Polizeiinspektion Stade

POL-STD: Dachstuhl in Buxtehuder Mehrfamilienhaus ausgebrannt - Bewohner einer Dachgeschosswohnung lebensgefährlich verletzt - 500.000 Euro Sachschaden

Drehleitern im Einsatz

Stade (ots) - Am heutigen späten Nachmittag gegen 16:00 h brach aus bisher ungeklärter Ursache in Buxtehude in der Schanzenstraße in einer Dachgeschosswohnung eines dortigen Mehrfamilienhauses ein Brand aus.

Ein Nachbar hatte Rauch bemerkt und dann sofort Polizei und Feuerwehr alarmiert. Als die ersten Polizeibeamten am Einsatzort eintrafen, hatten couragierte Mitbewohner des Neun-Parteien-Eingangs bereits die Eingangstür der vom Feuer betroffenen Wohnung aufgebrochen und versucht, den 59-jährigen Bewohner zu retten.

Den Polizistinnen und Polizisten gelang es,mdie Hausbewohner zu evakuieren und die kurz danach eintreffenden Feuerwehrleute des 2. Zuges des Feuerwehr Buxtehude konnten dann unter schwerem Atemschutz in die inzwischen lichterloh brennenden Räume vordringen, den Buxtehuder retten und ihn an den Notarzt und die Rettungswagenbesatzung übergeben.

Er wurde nach seiner Erstversorgung von der Besatzung des Hamburger Rettungshubschraubers Christoph 29 von einem in der Nähe befindlichen Parkplatz eines Lidl-Marktes mit lebensgefährlichen Brandverletzungen in eine Hamburger Spezialklinik geflogen.

Die ca. 20 Evakuierten und Nachbarn aus den angrenzenden Eingängen des Gebäudes wurden von Helferinnen und Helfern der DRK Bereitschaft Buxtehude mit Unterstützung durch das THW-Buxtehude in einem naheliegenden Lokal versorgt. Einige von ihnen konnten nach Abschluss der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurück. Die neun Wohnungen in dem vom Feuer betroffenen Gebäudeteil sind vorübergehend unbewohnbar. Die Bewohner kamen vorübergehend bei Freunden und Bekannten unter.

Ca. 90 eingesetzten Feuerwehrleute aus beiden Zügen der Feuerwehr Buxtehude, der Ortswehr Neukloster sowie der Nachbarwehr Neu Wulmstorf kämpften gegen die Flammen unter anderem über zwei Drehleitern an. Die Feuerwehr musste das Dach öffnen, um den Brand vollständig löschen zu können. Nach zwei Stunden war das Feuer schließlich gelöscht.

Mitarbeiter des Ordnungsamtes des Stadt Buxtehude machten sich vor Ort ein Bild vom Brand und unterstützen bei der Erfassung und Betreuung der Betroffenen.

Der Gesamtschaden wird nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr mit ca. 500.000 Euro angegeben.

Anwohner wurden aufgrund der starken Rauchentwicklung über Rundfunkdurchsagen aufgefordert Türen und Fenster geschlossen zu halten, die Schanzenstraße und angrenzende Straßen wurden für die Zeit der Löscharbeiten voll gesperrt, der Verkehr wurde örtlich abgeleitet.

Tatortermittler der Polizeiinspektion Stade nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache auf, genaue Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Brandexpterten der Polizeiinspektion Stade erwartet, die in den nächsten Tagen anlaufen werden.

Fotos in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Stade.

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