Polizeiinspektion Rotenburg

POL-ROW: Folgenschwerer Unfall in Visselhövede Sattelzugmaschine touchiert Abschleppfahrzeug auf Autobahn

Der Fahrer des Pkw erlitt durch den Aufprall tödliche Verletzungen.
Der Fahrer des Pkw erlitt durch den Aufprall tödliche Verletzungen.

Rotenburg (ots) - Visselhövede In der Nacht zu Samstag kam es auf der Straße Auf der Loge in Visselhövede zu einem folgenschweren Unfall. Ein 17jähriger Mann fuhr gegen 02.00 Uhr mit dem zuvor vom elterlichen Grundstück unberechtigt in Besitz genommenen Audi A4 in Richtung der Soltauer Straße und kollidierte auf Höhe der Schwitscher Straße mit dem Heck eines am rechten Fahrbahnrand abgestellten Krahn-Lkw. Der Fahrer des Pkw wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen dem Rotenburger Krankenhaus zugeführt und verstarb dort letztlich an den Folgen seiner Verletzungen. Die Polizei geht nach derzeitigem Ermittlungsstand davon aus, dass der 17jährige Fahrer aus Visselhövede mit überhöhter, nicht angepasster Geschwindigkeit die 30er Zone befuhr und zudem zum Zeitpunkt der Fahrt unter Alkoholeinfluss stand. Außerdem war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Die Beamten der Rotenburger Polizei sicherten Spuren an der Unfallstelle. Zudem waren Rettungskräfte und Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Visselhövede in großer Anzahl an der Bewältigung des Einsatzes beteiligt.

Sittensen Am Freitag Abend gegen 20:00 Uhr befuhr ein 23-Jähriger dänischer Führer eines niederländisch-dänischen Sattelkraftzuges die A 1 in Richtung Bremen, als in Höhe der Gemarkung Reeßum plötzlich der rechte Vorderreifen platzte. Der Sattelkraftzug geriet außer Kontrolle und touchierte dadurch den auf dem Seitenstreifen stehenden, mit einem Fahrzeug beladenen, Abschleppwagen und beschädigte diesen. Anschließend kam der Sattelkraftzug nach rechts von der Fahrbahn ab und kam im Graben auf der Seite liegend zum Stillstand.

Am Sattelkraftzug, am Abschleppfahrzeug und am aufgeladenen Pkw entstand Sachschaden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf schätzungsweise 40.000,00 Euro. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Der Hauptfahrstreifen und der erste Überholfahrstreifen wurden für mehrere Stunden gesperrt, um die Bergung des Sattelkraftzuges zu ermöglichen. Nach rund fünf Stunden wurde die Sperrung wieder aufgehoben.

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