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POL-LDK: - Streit eskaliert in Haiger-Steinbach - Golf schlittert in Schönbach - Zimmerbrand in Wetzlar - Flucht vor Kontrolle verletzt Polizist -

Dillenburg (ots) -

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Haiger-Steinbach: Streit löst Polizeieinsatz aus / Schreckschusspistole sichergestellt -

Mit der vorläufigen Festnahme eines 21-Jährigen und der Sicherstellung einer Schreckschusswaffe endete am Samstagmorgen (10.02.2018) ein Streit im Haigerer Stadtteil Steinbach. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung.

Gegen 09.30 Uhr alarmierten Zeugen die Dillenburger Polizei, nachdem zwei Männer in Streit geraten waren und in diesem Zusammenhang auch Schüsse gefallen sein sollen. Polizistinnen und Polizisten aus Dillenburg, unterstützt von Kolleginnen und Kollegen aus Herborn und Wetzlar machten sich auf den Weg. In Steinbach trafen sie einen 21-Jähriger Eschenburger sowie einen 50-Jähriger Haigerer an.

Nach einer Umfangreichen Befragung der Beteiligten stellt sich der Sachverhalt für die Polizei wie folgt dar: Der 21-Jährige und der 50-Jährige waren in Streit geraten. In dessen Verlauf soll der Jüngere mit einer Schreckschusswaffe geschossen haben. Letztlich entwickelte sich eine Rauferei, die mit gegenseitigen Schlägen und Tritten endete. Beide Beteiligten zogen sich hierbei leichte Verletzungen zu, die im Dillenburger Krankenhaus ambulant behandelt wurden. Die Polizei stellte die Schreckschusswaffe, mit der augenscheinlich zweimal geschossen wurde, sicher.

Der 50-Jährige wurde noch vor Ort entlassen, der 21-Jährige musste nach der ärztlichen Untersuchung noch mit auf die Dillenburger Wache. Nach den polizeilichen Maßnahmen durfte er die Polizeistation wieder verlassen.

Herborn-Schönbach: Golf schlittert gegen Zaun -

Ohne Verletzungen blieben die Beteiligten eines Verkehrsunfalls von gestern Abend (12.02.2018) in der Schönbacher Hauptstraße. Gegen 21.10 Uhr war der 44-jährige Fahrer eines VW Golf von der Ortsmitte in Richtung Amdorf unterwegs. Gleichzeitig wollte der 33-jährige Fahrer eines BMW rückwärts aus seinem Car-Port auf die Straße herausfahren. Hierbei übersah der den herannahenden Golf. Der Golffahrer konnte noch ausweichen, verlor jedoch aufgrund von Straßenglätte die Kontrolle über seinen Wagen. Der rutschte über den Gehweg und auf ein Grundstück. Hierbei gingen mehrere Meter Zaun und ein Briefkasten zu Bruch. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf rund 6.000 Euro.

Wetzlar: Keine Verletzten bei Zimmerbrand -

Eine brennende Kerze löste gestern Abend (12.02.2018) einen Einsatz der Wetzlarer Feuerwehr in einem Mehrfamilienhaus in der Formerstraße aus. Ein Rettungswagen und ein Notarzt rückten ebenfalls aus, mussten aber keine Verletzten behandeln.

Gegen 19.40 Uhr alarmierten Zeugen Feuerwehr und Polizei. Aus zwei Fenstern einer Wohnung im ersten Obergeschoss des 3-stöckigen Hauses stieg Rauch empor. Etwa 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Wetzlar, Niedergirmes und Hermannstein löschten den Brand und verhinderten das Übergreifen des Feuers auf andere Wohnungen. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Höhe des Brandschadens kann noch nicht beziffert werden.

Derzeit geht die Polizei davon aus, dass Bewohner eine Kerze entzündeten und beim Verlassen der Wohnung vergaßen diese zu löschen.

Wetzlar: Roller getunt und vor Polizei geflüchtet -

Die Flucht eines Rollerfahrers gestern Abend (12.02.2018) hatte für einen Polizisten schmerzhafte Folgen.

Die Wetzlarer Polizei richtete auf dem Karl-Kellner-Ring eine Faschingskontrolle ein. Gegen 23.30 Uhr passierte ein Rollerfahrer samt Sozius die Kontrollstelle. Anstatt den Anhaltezeichen der Polizisten Folge zu leisten, gab er Gas. Die Ordnungshüter nahmen die Verfolgung mit einem Funkwagen auf und holten das Gefährt in der Inselstraße ein. Dort verlor der Biker auf schneeglattem Untergrund die Kontrolle über seinen Roller und stürzte. Ein heraneilender Polizist nahm den Sozius fest. Noch bevor sein Kollege den Fahrer erreichen konnte, richtete dieser sich und seinen Roller wieder auf, saß auf und fuhr erneut los. Der Kollege nahm die Verfolgung zu Fuß auf, bis der Biker wenige Meter später wieder stürzte. Hierbei kam auch der Polizist zu Fall und verbrannte sich am heißen Auspuff des Rollers. Der 19-jährige Fahrer gab zu seine Maschine getunt zu haben und war deshalb mit seinem 16-jährigen Mitfahrer geflüchtet.

Der verletzte Kollege zog sich Verbrennungen an einem Arm zu und konnte nach einer Behandlung im Krankenhaus seinen Dienst nicht mehr fortsetzen. Die beiden jungen Männer blieben unverletzt.

Es folgte die Sicherstellung des Rollers und des Führerscheins des 19-Jährigen. Der wird sich wegen Fahrens ohne die erforderliche Fahrerlaubnis sowie wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten müssen.

Guido Rehr, Pressesprecher

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