Polizeidirektion Lüneburg

POL-LG: ++ Polizeidirektion Lüneburg stellt sich der düsteren Vergangenheit; Austellung: "Ordnung und Vernichtung - Die Polizei im NS-Staat" ++

Faltflyer zur Ausstellung Seite 2

Lüneburg (ots) - Die Polizeidirektion Lüneburg präsentiert in der Zeit vom 06.03. - 26.03.2014 die Wanderausstellung "Ordnung und Vernichtung - Die Polizei im NS-Staat" im Behördenzentrum Auf der Hude.

Die Ausstellung befasst sich anschaulich und umfassend mit der Einbindung und Entwicklung der Polizei im nationalsozialistischen Staat. Die Voraussetzungen und strukturellen Bedingungen, die dazu führten, dass Polizeiangehörige das NS-Regime hinnahmen, sich aktiv daran beteiligten und selbst sogar zu Mördern wurden, werden dargestellt. Mit Hilfe der Ausstellung gelingt es, das Thema "Polizei im Nationalsozialismus" übersichtlich und sehr ausdrucksvoll in die Öffentlichkeit zu tragen. So können sich zum einen Polizeibeamtinnen und -beamte mit der dunklen Vergangenheit ihres Berufsstandes im Nationalsozialismus auseinandersetzen. Zum anderen kann sich die Polizei auch der Diskussion mit der Öffentlichkeit über ihr heutiges Selbstverständnis in der Demokratie stellen.

Bei der Ausstellung handelt es sich um eine niedersächsische Version auf Grundlage der Expositionen der deutschen Hochschule der Polizei Münster. Diese wurde im Auftrag der Innenministerkonferenz des Bundes und der Länder erstellt und durch das Polizeimuseum Niedersachsen, unter Projektleitung von Dr. Dirk Götting, um landestypische Besonderheiten erweitert.

Die Ausstellung wird am 05.03.2014 durch den Polizeipräsidenten Friedrich Niehörster sowie den Kurator der Ausstellung und Polizeihistoriker Dr. Dirk Götting eröffnet. "Die grausame Wahrheit über die Rolle der Polizei in der NS-Zeit ist lange genug unter den Teppich gekehrt worden, um so wichtiger ist es jetzt, sich dieser düsteren Vergangenheit zu stellen," so Polizeipräsident Friedrich Niehörster.

Ab dem 06.03.2014 werden nach vorheriger Anmeldung Führungen für Besuchergruppen angeboten. Mit Hilfe eines eigens entwickelten, interaktiven Konzeptes können Schulklassen (ab 9. Klasse) einen Einblick in die Thematik bekommen. "Wir möchten Schülerinnen und Schüler nicht mit reinen Tafeltexten langweilen, sondern vielmehr das Interesse durch aktives Mitarbeiten an der Entdeckung der Geschichte wecken," so Eleonore Tatge vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen. Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Flyer entnehmen.

Anmeldungen für Führungen bitte bei Frau Petra Netz unter der Rufnummer: 04131/29-1052 oder unter der E-Mailadresse: pressestelle@pd-lg.polizei.niedersachsen.de

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Lüneburg
Janina Stolt
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg
Telefon: 04131/29-1051
E-Mail: janina.stolt@polizei.niedersachsen.de
http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdlg/pd_lueneburg/

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