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08.12.2016 – 12:48

Polizei Wolfsburg

POL-WOB: Polizei warnt vor Taschendieben in der Vorweihnachtszeit

Wolfsburg (ots)

Wolfsburg-Helmstedt, 08.12.16

Ein Gedränge im Bus, ein Rempeln auf der Straße oder direkt auf dem Weihnachtsmarkt - und schon kann es passiert sein: Wieder hat ein Taschendieb sein Opfer um Bargeld oder einen Wertgegenstand erleichtert. Bislang registrierte die Polizei sowohl in Wolfsburg mit sechs Taten und in Helmstedt mit einem Vorfall nur vereinzelt Taschendiebstähle, bei denen es die Ganoven gezielt in erster Linie auf Portmonees abgesehen hatten. Die Täter erbeuteten insgesamt mehrere hundert Euro Bargeld und diverse Papiere wie Personaldokumente. Die Opfer waren zwischen 18 und 65 Jahre alt und bemerkten die Tat erst wesentlich später. Horst-Peter Ewert als Polizeiberater für Wolfsburg und Harald Grothe für den Landkreis Helmstedt warnen davor, gerade beim Einkauf in Vorweihnachts oder in öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Besuch eines Weihnachtsmarktes allzu sorglos mit der eigenen Geldbörse umzugehen.

In dieser Woche wurde erst ein 49 Jahre alter Wolfsburger während des Schlenderns über den Wolfsburger Weihnachtsmarkt Opfer von Langfingern, die sich das 750 Euro teure Smartphone aus der Außentasche seiner Jacke unbemerkt griffen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Diebe eigens sich deswegen in der Stadt aufhalten, so Hauptkommissar Ewert. In Helmstedt war eine Passantin auf der Neumärker Straße in der Innenstadt betroffen.

Grothe erläutert das Vorgehen der Taschendiebe so: Sie gehen meist in Teams von mehreren Tätern vor. Dabei nutzen sie häufig Tricks oder ein vorhandenes bzw. selbst verursachtes Gedränge: Einige lenken das Opfer ab, einer zieht die Beute aus der Tasche, andere decken die Tat und nehmen das Gestohlene an sich. Tatorte sind neben den Weihnachtsmärkten auch Bushaltestellen, Bahnhöfe oder Einkaufsgalerien.

Zum Teil erinnern sich Opfer bei der Anzeigenerstattung lediglich, dass sie angerempelt wurden. Neben diesem Rempel-Trick nutzen die Langfinger weitere Maschen wie den Stadtplan-Trick, bei dem das Opfer mit einem großen Stadtplan nach dem Weg gefragt und somit abgelenkt wird, oder dem Geldwechsel-Trick, bei dem es dem Täter unbemerkt gelingt, Banknoten aus dem Geldscheinfach des Portmonees zu ziehen. Auf dem Weihnachtsmarkt werden Ganoven lieber den Beschmutzer-Trick anwenden, bei dem das nächste Opfer mit Ketchup oder Senf bekleckert wird. Beim Reinigungsversuch verschwindet dann die Geldbörse mit Bargeld.

Deswegen rät die Polizei dazu, Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung dicht am Körper zu tragen. Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite tragen oder unter den Arm klemmen und nicht an einen Einkaufswagen hängen. Nutzen Sie statt eines Portmonees möglichst einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche oder noch besser eine am Gürtel angekettete Geldbörse.

Rückfragen bitte an:

Polizei Wolfsburg
Sven-Marco Claus
Telefon: +49 (0)5361 4646 104
E-Mail: pressestelle (at) pi-wob.polizei.niedersachsen.de

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