Polizei Wolfsburg

POL-WOB: Verkehrskontrollen im Stadtgebiet - Weitere Überprüfungen folgen

Wolfsburg (ots) - Wolfsburg, 24.02.14

Im Laufe des Montag wurden 150 Verkehrsteilnehmer bei mobilen und stationären Verkehrskontrollen im Wolfsburger Stadtgebiet überprüft. 136 Fahrer müssen sich danach auf ein Verwarn- oder Bußgeld einstellen. Besonders ein 27 Jahre alter Audi-Fahrer aus Gifhorn setzte sich vehement über Verkehrsregeln hinweg: Der 27-Jährige war sowohl in der Wolfsburger Innenstadt auf der Heinrich-Nordhoff-Straße in Richtung Fallersleben (97 Stundenkilometer statt erlaubter 50 km/h) als auch außerorts auf der Kreisstraße 114 in Richtung Gifhorn (135 Stundenkilometer statt erlaubter 70 km/h) mit seinem Audi fast doppelt so schnell wie erlaubt. Zusammen erwarten den Fahrer insgesamt acht Punkte in der Flensburger Verkehrsdatei, 640 Euro Bußgeld und drei Monate Fahrverbot. Verkehrsexperte Ullrich Müller von der Wolfsburger Polizei dazu: "Dieses bewusste Hinwegsetzen über bestehende Verkehrsvorschriften stellen wir immer wieder bei unseren Verkehrskontrollen fest." Daher besteht in diesem Fall des 27-Jährigen die Möglichkeit, dem Fahrer vorsätzliches Handeln zu unterstellen. Damit würde sich das Bußgeld noch verdoppeln, so der Hauptkommissar.

Gemeinsam mit Bereitschaftspolizisten aus Braunschweig überprüften insgesamt 31 Beamte mobil und an neun Kontrollstellen zwischen 08.00 Uhr und 16.00 Uhr den Verkehr. Auf der Schulenburgallee und der Laagbergstraße wurde gezielt auf das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes und auf das verbotene Telefonieren mit dem Handy geachtet. Geschwindigkeitsmessungen erfolgten auf der Heinrich-Nordhoff-Straße, Berliner Brücke und Frankfurter Straße sowie auf der Kreisstraße 114. Außerdem fanden Überprüfungen am so genannten Nordkopf der Porschestraße und Lkw-Kontrollen auf der Braunschweiger Straße und der Landesstraße 290 zwischen Hehlingen und Almke statt. "Die Vielfältigkeit der Überprüfungen zeigt, dass die Polizei, dem Ziel der niedersächsische Verkehrsinitiative 2020 folgend, bestrebt ist, die Unfallzahlen, insbesondere die Zahl der Unfälle mit schweren Folgen, deutlich zu senken", erläutert Müller. Die bereits mehrfach unter Beteiligung Niedersachsens durchgeführten "Blitzmarathons" haben zu einer höheren Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer geführt. "Besonders der direkte Dialog mit den betroffenen Fahrern durch die anhaltende Polizei", verdeutlicht der Verkehrsexperte, "ist pädagogisch erfolgreich." Obwohl dieses Gespräch mit dem 27-Jährigen erfolgte, entgegnete der Fahrer an der zweiten Kontrollstelle "Er wolle nur schnell nach Haues". "Wir wollen das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer schärfen, dass polizeiliche Verkehrskontrollen jederzeit stattfinden können", erläutert Ullrich Müller abschließend.

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