Das könnte Sie auch interessieren:

FW-BOT: Arbeitsreicher Samstagnachmittag für die Feuerwehr Bottrop

Bottrop (ots) - Um 16:38 Uhr wurde die Feuerwehr Bottrop zu einem Brand in Bottrop-Feldhausen gerufen. Hier war ...

FW-BO: Sturmtief Eberhard - 1. Update zum Einsatz der Feuerwehr Bochum

Bochum (ots) - Stand 17.45 Uhr musste die Feuerwehr Bochum zu 115 Sturmeinsätzen ausrücken. Nach wie vor ...

FW-BO: Sturmtief Eberhard - 1. Bilanz der Feuerwehr Bochum

Bochum (ots) - Am Nachmittag erreichte Sturmtief Eberhard das Bochumer Stadtgebiet.Bisher kam es zu über 75 ...

04.10.2018 – 15:00

Polizeiinspektion Goslar

POL-GS: Pressemitteilung II der Polizeiinspektion Goslar vom 04.10.2018

Goslar (ots)

Bezug: Unsere Pressemeldung vom 02.10.2018 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56518/4077522

Bad Harzburg

Rücknahme des Zeugenaufrufs - Überfall war erfunden

Der angebliche Raubüberfall auf den 12-jährigen Schüler aus Bad Harzburg vom 30.09.18 hat nicht stattgefunden.

Ermittlungen des Polizeikommissariats Bad Harzburg führten zu Widersprüchen, mit denen der Schüler heute in einer weiteren Befragung konfrontiert wurde. Hierbei räumte der Junge ein, den Raub erfunden zu haben.

Es habe im Vorfeld eine körperliche Auseinandersetzung zwischen ihm mit einem anderen Kind/Jugendlichen gegeben, die auch noch Gegenstand weiterer strafrechtlicher Ermittlungen sein wird. Diese Auseinandersetzung habe jedoch nicht in Bündheim stattgefunden.

Im Rahmen dieser Rauferei seien auch die Verletzungen bei dem 12-Jährigen entstanden. Auch sei es hierdurch zu einer Verspätung gekommen. Als Erklärung für beides habe der Junge dann seiner Großmutter diese "Räuberpistole" aufgetischt. Das angeblich geraubte Klapprad wurde am Bahnhof in Bad Harzburg aufgefunden. Hier hatte es ein Bekannter des 12-Jährigen zuvor abgestellt.

Auch bei bestehenden Grundzweifeln am Wahrheitsgehalt einer Aussage ist die Polizei grundsätzlich verpflichtet, Maßnahmen zur Fahndung nach den vermeintlichen Tätern zu treffen. Hierzu zählt auch ein Presseaufruf, insbesondere wenn ein Kind das Opfer zu sein scheint.

Zum Glück ist es in diesem Fall zu keiner schweren Straftat gekommen, so dass der Zeugenaufruf zurückgenommen wird./MaLü

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Goslar
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 05321/339104
E-Mail: pressestelle@pi-gs.polizei.niedersachsen.de

Original-Content von: Polizeiinspektion Goslar, übermittelt durch news aktuell